30.—32. Buch §. 1519.a.
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non poterant, pro non scriptis habentur **), oder:
etiam ea, quae recte constitérunt, resolvi, quum
in eum casum reciderunt, a quo non potuissent
Aber diese Regel ist bekanntlich eine
consistere 18
sehr problematische und jedenfalls nicht als durchgreifender
Grundsatz anzuerkennen. Marcellus führt dieselbe
nur an als eine von manchen Rechtsgelehrten aufgestellte ¬
Regel, ohne sie zu billigen *), und Paulus
bemerkt darüber in einer bestimmten Anwendung, wenn
man sich dieselbe auch gefallen lasse, so sei sie doch
). Sie ist namentlich in Annicht ¬
durchgreifend wahr
wendung auf Vermächtnisse nicht durchgreifend wahr.
Das Vindicationslegat war als solches ungültig, wenn
nicht der Testator zur Zeit der Errichtung iure Quiritium ¬
Eigenthümer der vermachten Sache war; aber es
wurde keineswegs vereitelt, wenn derselbe später das Eigenthum ¬
verlor, wofern er es nur zur Zeit seines ToDas ¬
einem Fremden, dem die
)
des wieder hatte
testamenti factio fehlte, hinterlassene Legat war, wie
dessen Erbeinsetzung, nichtig; aber der spätere Verlust der
Testamentsfähigkeit schadete dem gültig Bedachten nicht,
wenn er nur die legati cedente dieselbe wieder erlangt
47) L. 3. §. 2. D. de his quae pro non scriptis hab.
XXXIV. 8.
48) L. 98. pr. D.,de V. O. XLV. 1. (Marcell. lib. XX.
Dig.). Vgl. §. 2. J. de inutil. stipulat. III. 19. Richter's ¬
krit. Jahrb. a. a. O. S. 964.
„secundum illorum opinionem, qui etiam ea, quae recte
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constiterunt, resolvi putant, quum“ etc.
50) L. 140. §. 2. D. 1. c. Etsi placeat extingui obligationem, ¬
si in eum casum inciderit, a quo incipere non
potest, non tamen hoc in omnibus verum est. Vgl.
Averani interpret. iur. IV. 24. sq.
51) Vgl. oben Seite 18. Anm. 40.