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Sachenrecht.
stücken, findet die Publiciana Statt." Daß die Sache noch kinUsucapionsfrist ¬
lang existirt, und also die fingirte Annahme nicbloß ¬
nicht wirklich vorhanden, sondern zur Zeit sogar unmöglitist, ¬
schließt die Publiciana nicht aus
6. Außer dem bonae fidei possessor kann sich auch der wahr
Eigenthümer der actio Publiciana bedienen, ja selbst der gewesenEigenthümer ¬
mit Beziehung auf seinen früheren Erwerb und BeitJenes ¬
ist oft nützlich wegen des leichteren Beweises bei der Puhli
ciana, dieses um ein neu entstandenes Eigenthum ex aequo et honund ¬
klagweise zu entkräften.
b) In der Person des Beklagten.
1. Er muß besitzen in gleichem Sinne wie bei der rei umdicatio. ¬
2. Er muß schlechteren Rechts sein als der Kläger. So wird
vor Allem gegen den wahren Eigenthümer in der Regel die Publiciana ¬
versagt oder durch exceptio dominii entkräftet.
12 Doch wird
zuweilen diese exceptio versagt oder durch eine replicatio entkräfte.
wenn der Beklagte nur die Form des Eigenthums für sich hat, die
Geltendmachung derselben gegen den Kläger aber als ungerecht erscheint. ¬
Darum behält sich der Prätor caussae cognitio vor, e
er die exceptio dominii gewähre oder versage.
Wenn der Beklagte ¬
zwar nicht Eigenthümer, aber selbst bonae fidei possessor
ist, dem, wenn er nicht besäße, seinerseits die actio Publiciana zu
G
stände, so wird in der Regel der Kläger nichts ausrichten. Einz
dann wird die frühere Tradition den Vorzug geben, wenn an beid.
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von demselben auctor tradirt worden ist.
9 L. 12 § 2 h. t.; vgl. jedoch zu dieL. ¬
16. L. 17 h. t.
13 L. 57 Mandati. L. 4 § 32 De
ser Stelle L. 12 § 3 eod.
10 L. 12 §5 h. t.; vgl. L. 23 § 7 Ad
dol. exc. (44,4). L. 24 De exc. r. iud.
leg. Aquil. (9, 2).
(44, 2).
11 L. 57 Mandati (17, 1): Man14 ¬
L. 9 § 4 h. t.: Si duobus
datum distrahendorum seruorum dequis ¬
separatim uendiderit bona nuementibus, ¬
uideamus, quis magis
functo, qui mandatum suscepit, intercidisse ¬
constitit. Quoniam tamen
Publiciana uti possit, utrum is, cu.
heredes eius errore lapsi, non animo
priori res tradita est, an is, qui tantum ¬
emit. Et lulianus libro septime
furandi, sed exsequendi, quod defunctus ¬
suae curae fecerat, seruos uenDigestorum ¬
scripsit, ut, si quiden
ab eodem non domino emerint, podiderant, ¬
eos ab emptoribus usucaptos
tior sit, cui priori res tradita est
uideri placuit; sed uenaliciarium
quodsi a diuersis non dominis, melior
ex prouincia reuersum Publiciana
caussa sit possidentis, quam petentis.
actione non inutiliter sutiliter Flor.
quae sententia uera est. Hierausi.
acturum, cum exceptio iusti dominii
L. 31 § 2 De A. E. V. (19, 1), D9
caussa cognita detur, neque oporteat
Neratius ohne Unterschied der früheren
eum, qui certi hominis fidem elegit,
Tradition den Vorzug gibt, zu beria
ob errorem aut imperitiam heredum
tigen, wie dafür auch die Analogie 5.
affici damno. Diese Stelle haben VanL. ¬
14 Qui potiores (20, 4) spricht.
gerow, Burchardi, Glück ec. gar
nicht verstanden.