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er sind, als den Grundsätzen des katholischen Kirchenrechts
widerstrebend, hinreichend dargethan seyn 7); und daß es
mithin nur als eine unzeitige Geburt unchristlicher Verfolgungssucht ¬
zu betrachten sey, wenn die Anschuldigung der
Ketzerey von mehreren katholischen Theologen auf den Protestantismus ¬
übertragen und ausgedehnt wird.
§. 24.
Kirchliche Gültigkeit (validitas ecclesiatica) der
gemischten Ehen zwischen Katholiken und
Protestanten.
Daß die ältern Synodalbeschlüsse wider die Ketzer auf
die Protestanten und folglich auch wenn von den Eheverbindungen ¬
zwischen diesen und Katholiken die Rede ist,
nicht bezogen werden können, ist im Vorhergehenden (§. 19.
d. Abh.) deutlich auseinander gesetzt worden. Wenn demnach
jenen gewisse Begünstigungen kirchlich eingeräumt werden,
so wird man sie diesen noch vielmehr zugestehen müßen;
denn die katholische Kirche hat keine Ursache die Protestanten ¬
härter, sondern vielmehr alle Gründe sie milder zu behandeln, ¬
als die Irrlehrer, welche den Glauben an Jesum
zu zerstören trachteten.
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7 Auch Dobmayer urtheilt hierin so milde lib. eit. p. 195.
absit, ut omnem idcirco veritatem coetibus acatholicorum denegemus ¬
1) inprimis per baptismum veram Christi ecclesiam ingrediuntur ¬
protestantes, et maximam doctrinae partem habent
2) tum vero error et ignorantia ob circumstantias externas, ob
praejudicia educationis, et scandala interdum a catholicis data
et abusus eto. non solum apud rudes, sed eliam apud doctos
vel superari nequit vel culpa vacat. 3) Demum si haereticus
sit, qui opinioni privatae contra agnitam ecclesiae auctoritatem
pertinax, adhaeret, nolim ego nomen haereticorum formalium
tribuere protestantibus, qui sedem modo in patria nostra habent,