Volltext : Gruner, Johann Ernst: Ueber die Aufhebung des Lehnwesens

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wir  manchen  unnützen  Plunder  wieder  wegwerfen
„müssen.  Wie  machtig  hat  aber  nicht  selbst  dieser
einzige  Mann  ganze  Wissenschaften  verändert,  und
beinahe  in  allen  neue  Ansichten  eroͤffnet,  und  bessern
Inbau  gezeigt,  so  daß  der  Gelehrte,  der  mit  seiner
Eit  fortgehen  will,  jetzt  noch  sehnlicher  wünschen  muß,
daß  ihm  vorzüglich  das  praktische  Studium  der  aus
der  Barbarei  noch  zu  uns  gekommenen,  und  noch  immet =
  güttigen  Dinge  abgenommen  werde,  damit  er
seine  kurze  Lebenszeit  auf  edlere  Zwecke  verwenden
könne.
Sollten  diese  Blätter  vielleicht  Leser  finden,  die
sie  entweder  aus  Verachting  gegen  alle  schriftstellerischen =
  Versuche,  Einrichtungen  und  Verfassungen  zu
bessern,  oder  aus  Uebezeugung,  daß  die  vorzüglich
interessirten  Theile  es  nie  dahin  kommen  lassen,  sondern ¬
  lieber  das  äußerste  abwarten  würden,  als  unnütze =
  Versuche  wieder  weglegen,  so  bekenne  ich,  daß
ich  sehr  bescheiden  über  den  Werth  meiner  Schriften
denke,  daß  ich  aber  eben  so  gewiß  überzeugt  bin,  daß
eine  so  ungerechte  Verfassung,  als  diejenige  ist,  gegen ¬
  welche  ich  geschrieben  habe,  sich  nicht  länger
halten  wird,  und  daß  daher  selbst  schon  der  Kluge
der
            
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