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lich ist es bei dieser Gestaltung der Formel und des Urteils,
dafs für den Kläger die Gefahr der Pluspetitio in irgend
einer Weise ausgeschlossen sein mufste. 2)
Genaueres aber
wissen wir weder darüber, noch über die weitere Frage, ob
die Vereinigung in einer Formel im Belieben der Parteien
stand, oder vom Prätor verfügt wurde.
III. In der besprochenen Weise kann sich nun die Vindication -
der Früchte gestalten, wenn sie aus irgend einem
Grunde allein verlangt werden. In gleicher Weise wird sie
sich aber auch gestalten, wenn die Früchte gleichzeitig mit
der Hauptsache eingeklagt werden sollen. Ein Bedenken
könnte dagegen nur aus der strengen Auffassung entstehen,
mit welcher das Präjudicialverhältnis zwischen Hauptanspruch ¬
und Fruchtcondiction von African behandelt wird in
l. 18, 44, 1: Fundi, quem tu proprium tuum esse
dicis, partem a te peto et volo simul iudicio quoque ¬
communi dividundo agere sub eodem iudice:
item si eius fundi, quem tu possideas et ego proprium ¬
meum esse dicam, fructus condicere tibi velim: ¬
quaesitum est an exceptio »quod praeiudicium
fundo partive eius non fiat« obstet an deneganda sit.
et utrubique putat (sc. Julianus) intervenire
praetorem debere nec permittere petitori, priusquam -
de proprietate constet, huiusmodi iudiciis
experiri.
Was die Stelle verlangt ist nur, dafs dem schon schwebenden ¬
Hauptanspruche nicht der minderwichtige, durch
jenen bedingte oder doch auf gleicher Basis ruhende Nebenanspruch ¬
vorgehe — prius quam constet, experiri — sei es
selbst bei demselben Richter. Die Gefahr der ungleichnamigen ¬
Entscheidung wird hier wohl darin zu suchen sein,
dafs ja der erste Richter wegfallen kann. Abhilfe dagegen
der Schlufssatz und der Vergleich mit dem Vorgehenden ergibt, bei
diesen folgt die Entscheidung unbedingt dem Hauptanspruch der accessorischen ¬
Natur des Anspruchs wegen.
2) Dernburg, Pfandrecht I, S. 457; Demelius a. a. O.,
S. 331; Göppert a. a. O., S. 103.