S. 75. 3. 16. v. u. XVI. 2. statt X. 2.
S. 87. Daß nicht einmal das Recht Plaggen zu mähen durch
bloßen Besitz von Ländereien ohne Hofgebäude erworben
ward, geht aus einer Stelle in XV. No. 12. (v. J. 1705.)
hervor: ddaß niemand aus einer Marck, worinne er nicht
vwohnet, jedoch dorten neu Land adquiriret hat, reguxlariter ¬
und ordentlicher weise Plaggen schauffeln oder
omehen und auf das adquirirte Land wieder der Marckvgenossen ¬
willen — — verfahren und verbrauchen dürfe.«
S. 95. Der Satz, daß bei der Größe der Markgerechtigkeit vorzüglich ¬
auf das Herkommen zu sehen ist, wird durch eine
Stelle in dem vorhin angeführten Golter Weisthum in
Struben I. S. 367. sehr schön bekräftigt: »Gefraget:
»Ob die andere Erben gleich der Aebtißin in die Holtz»marcken ¬
berechtiget seyn? Darauf gefunden: Nein
»sondern was ein jeder mit Brief und Siegeln, oder mit
vlebendiger Urkunde, oder alter hergebrachter löblicher Ge»wohnheit ¬
bewisen und bekräftigen könne, so weit sey er
2berechtiget und weiter nicht.«
S. 100. Wie weit sich die Berechtigung des Dustwarigen erstreckte, ¬
wird noch ganz am Ende des Speller Weisthums
genauer angegeben: »die genne die sich dustwaer vermo»den ¬
tho hebben —- füllen hebben vnd geneten des Wol»des, ¬
olso dat sie nicht sullen hauwen bloomholt, daer
vein Schwein seine Neringe vnder hebben moege, oder oeck,
ptoger d. i. Zweige van bloomholte, ock geen Holt, dat
vallreede lege neddergeuallen offt gehauwen, dat tho Tim2mern ¬
dochte, Meer alle ander Holt, vthgesprocken die
»puncte moegen sie hauwen vnd tho erer nootturfft hebben.
136. In der Goltermark hatte der Holzgraf unbeschränkS. ¬
tes Mastrecht und alle Brüchten. Struben I. S. 367.
S. 140. Note 159. l. XIV. 4. S. 210. st. XIV. 4. S. 146.
S. 143. Note 172. l. III. 5. st. III. 4.
S. 150. Auch in der Lippinkhauser Mark durfte ein Maier
zwei Feuerstätten, aber nicht mehr haben. XIV. 5. S. 241.
S. 152. Wie streng man zwischen Mark und Privateigenthum
unterschied, geht besonders auch aus folgender Stelle hervor. =
XIII. 2r Bd. S. 362.: »Offt ein Bdem stonde up
veyns Mans Stucke in enen Tune, und dar eyn Over»fall =
wer up eyns anderen Mans Stucke offt Lande, offt