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kann; man hat sich nur vorher zu erkundigen, mit welcher
Elle gemessen wird, und daß man die Elle, welche zum Maßstab ¬
dient, auf die, an welche man gewöhnt ist, reducire.
So also, sollte man finden, daß die gemeine Arbeit in Einem
Tage, die ein Hindu in Indien leistet, nur ein Drittel von
jener eines Europaers in Europa ist, und daß ferner der Hindu
mit einem Tage Arbeit Nahrungsmittel für sechs Tage kaufen
kann, dazu aber der Europaͤer in Europa drei Tage derselben
Arbeit anwenden muß, wüͤrde man nun, nach vorgenommener -
Reduction des Maßstabes -- daß naͤmlich ein Drittel gemeiner ¬
Arbeit eines Europaers Nahrungsmittel in Indien auf
sechs Tage, in Europa jedoch nur auf Einen Tag verschaffet
— alsdann wissen, daß der Europaͤer fuͤr seine Lebensmittel
in Europa sechs Mal so viel Arbeit bezahlen muß, als der
Hindu in Indien, dagegen aber der Europaer, wenn er den
Producten seiner europäischen Arbeit in Indien Liebhaber verschaffen ¬
konnte, und der Transport nicht gerechnet wird, daselbst ¬
sechs Mal so viel Lebensmittel damit zu kaufen im
Stande wäre, als in Europa. Diese Betrachtungen zeigen
uns nun, daß die gemeine Arbeit als Maßstab zur Vergleichung
der Werthe verschiedener Dinge nicht nur zu verschiedenen und
sehr entfernten Zeiten vorzugsweise diene, sondern auch der
Werthe aus verschiedenen Ländern, oder Welttheilen. Um so
mehr also dient die gemeine Arbeit zur Vergleichung der Werthe ¬
verschiedener Dinge an einem und demselben Orte, zu einer
und derselben Zeit; denn da ist es leichter zu erforschen, wie
viel gemeine Arbeitstage für jede andere Arbeit oder für jedes
Product gegeben werden muͤssen; es auch keinen Zweifel leidet,
daß der Werth dieser verschiedenen Producte sich nach der Zahl
der Arbeitstage unterscheidet, welche dafuͤr gegeben werden
müssen: so wenn z. B. ein Paar Schuhe so viel Arbeit kostet,
als ein Paar Strümpfe, und das Material dazu zu gleichem