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254 | 3. Buch. Verschiedene Arten der Handl
durch in demselben erhielten;, fiel es ihnen nicht ein,
öffentliche Companien auf diese Handlung zu errichten. ¬
Als den Holländern am Ende des sechzehnten
Jahrhunderts der Muht entstand, sich in diese Handlung ¬
einzudrängen, geschah dies anfangs durch vereinte ¬
Kräfte kleiner Societäten mehrerer Kaufleute.
Weil aber diese Unternehmung mit Kriegesgewalt
verbunden sein mußte, deren Kosten für jede dieser
kleinen Societäten zu hoch stiegen, so vereinten sich
dieselben im Jahr 1602 in Eine grosse Companie,
deren Fond doch nur aus 6,459840 Holl. Gulden
bestand. So klein dieser, auch in damaligen Zeiten,
für eine zu Kriegesunternehmungen genötigte Handlungscompanie ¬
war, so sehr gelang es ihr in denselben ¬
aus Ursachen, die man §. 24 meiner Abhandl.
von den grossen Handlungs=Companien
nachlesen kann. Dieser Erfolg machte einen grossen
Eindruck bei allen Regenten und Freistaaten Europens. -
Die erste Folge davon war, daß man die
Indische Handlung als eine solche ansah, welche zu
betreiben kein ander Mittel, als die Errichtung einer
grossen Handlungs=Companie wäre. Aber, als in
spätern Zeiten der Gedanke mehr und mehr rege ward,
in handlungslosen Staaten Geschäfte, welche dieselben =
bis dahin nicht kannten, entstehen zu machen,
so sah man noch immer auf das so groß scheinende
Glük jener Holländischen Companie zurük; und so