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können: sie würde einzig und allein der Einwirkung ¬
der Objekte gehorchen.
§. 48. Jch nenne diese Art, seine Aufmerksamkeit ¬
eigenmächtig auf verschiedene Gegenstände,
oder auf verschiedene Theile eines einzigen Gegenstandes =
wechselsweise zu richten, das Reflektiren.
So sieht man deutlich ein, wie die Reflexion aus
der Einbildungskraft und dem Gedächtniß entsteht. =
Auch hier giebt es ein Wachsthum, welches =
nicht unbeachtet übergangen werden darf.
§. 49. Ein kleiner Anfang des Gedächtnisses
reicht zu, um uns einen Anfang der Gewalt
über unsere Einbildungskraft zu verschaffen.
Es ist schon genug, wenn ein einziges willkührliches =
Zeichen da ist, um eine Idee von sich wieder
erwecken zu können.
Und das ist zuverläßig
der erste und der kleinste Grad vom Gedächtniß
und von der Gewalt, die man über seine Einbildungskraft =
erlangen kann. Freylich ist diese Gewalt, ¬
die uns ein so kleiner Grad im Gebieten über
unsre Aufmerksamkeit verschaft, im höchsten möglichen =
Grad schwach und klein. So wie sie aber
auch seyn mag: so macht sie doch den Vortheil der
Zeichen einleuchtend, und sie kann den Menschen
doch wenigstens auf einige Gelegenheiten hinweisen, =
bey denen die Erfindung neuer Zeichen nüzlich
oder nothwendig seyn kann. Hiedurch wächst die
Uebung des Gedächtnisses und der Einbildungskraft, ¬
und die Reflexion kann daraus sogleich auch
einigen Vortheil ziehn. Indem diese auf die Imagination ¬
und auf das Gedächtniß zurückwirkt,
woraus sie eigentlich entsprungen ist, sezt sie sie in