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bewirken kann. Gajus III. §. 176 handelt besonders von
der novatio interventu novae personae und nach dieser
Seite muss sie hier berücksichtigt werden.
Das prius debitum kann bestehen zwischen Delegat
und Deleganten oder zwischen Deleganten und Delegatar.
Der Delegat, welcher in der Voraussetzung seine eigene
prior obligatio noviren zu wollen, die neue stipulatio
abschliesst, kann dann nach den Regeln der condictio
ob causam gegen den Delegatar auftreten, wenn er in erkennbarer -
Weise hierdurch seine promissio diesem neuen
Creditor gegenüber als Mittel der Tilgung bezeichnet hat.
Würde bei Ermangelung dieser Voraussetzung der Delegatar ¬
die stipulatio geltend machen, so wäre der Grund
der exceptio doli zutreffend, der in lx. 2 §. 5 (44. 4) ausgesprochen ¬
ist:
dolo facit, quicunque id, quod quaqua exceptione
elidi potest, petit,
ebenso ginge gegen ihn eine condictio auf Liberation, da
er jetzt jedenfalls sine causa promittirt hat lx. 7 pr. §. 2
(12. 7).
Tritt der neue Debitor aber nur ein, um die prior
obligatio des Deleganten gegen den Delegatar zu tilgen,
so kann hierin freilich auch eine nach den Regeln der
Voraussetzung zu beurtheilende novatio von Seiten des
neuen Schuldners liegen, d. h. wenn der expromissor seine
promissio von dem Bestande der prior obligatio zwischen
Deleganten und Delegatar erkennbar abhängig gemacht
hat. Ist dies aber nicht der Fall, so wird ihm die Nichterreichung ¬
der novatio nicht dazu dienen können, die Aufhebung ¬
seiner eigenen stipulatio dem Delegatar gegenüber
durchzusetzen.