Volltext : Kraut, Wilhelm Theodor: Grundriß zu Vorlesungen über das deutsche Privatrecht mit Einschluß des Lehnrechts

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habet  filiam  imiuptam,  hereditas  ejus,  que  dicitur  rade,  abbatem
contingit.
94.  Urk.  v.  1249.  b.  Gudenus  2,  949.  Preterea  statuimus,  quod
si  possessorem  dicti  mansus  —  medio  tempore  mori  contigerit
prefata  ecclesia  de  predicto  manso  nobis  —  de  curmeda  persolvet
quatuor  sol.  Colon.  den.
25.  Urk.  v.  1253.  b.  Hanselmann  diplomatischer  Beweis,  daß  dem
Hause  Hohenlohe  u.  s.  w.  Nürnb.  1751.  f.  pr.  43.  Swer  in  der  stat  (Oehringen) ¬
  ze  marketrehte  sitzet,  stirbet  er,  so  suln  sin  erben  sin  beste  vihes
houbet  geben  ze  houbetrehte,  hat  er  des  niht,  so  sal  man  geben  wat
u.  wafen,  als  er  giene  ze  kirchen  u.  ze  strazen.
26,  Urk.  v.  1254.  b.  Kindlinger  Hörigk.  S.  279.  Et  si  magister
grangie  in  Rode  de  medio  sublatus  fuerit,  —  equo,  qui  de  sella  magistri ¬
  est,  excepto,  ex  aliis  pro  mortuario  eligamus  meliorem.
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27.  Urk.  v.  1215.  b.  Schöpflin  Alsatia  nr.  698.  Quicunque  civis
Wissenburgensis  decedens  dextrarium  habeat  sive  equum  valentem
plus  pretio  sex  marcarum,  decedentis  heredes  sex  marcas  abbati  pro
jure  capitali  pro  eo  tenebuntur  exsolvere,  sibi  dextrario  sive  equo
retento,  de  minoribus  vero  animalibus  sex  marcarum  valorem  non  attingentibus, ¬
  quae  decedens  civis  habuerit,  optimum  ei  solvat.  veruin
si  nullum  decedens  habuerit  animal,  ipsi  abbati  duodecim  denarios
solvat  pro  veste  optima,  quamn  habeat.
28.  Ebersheimer  Salbuch  (a.  1320).  Unde  swa  des  gotshuses  man
blibet,  da  sol  man  nemen  das  beste  vihes  hobet  oder  sin  beste  cleit  ze
valle,  het  er  vihes  nit.
29.  Urk.  v.  1360  in  den  Mon.  Boic.  2,  19.  Todfel  und  wandel
glimpfen  und  genaden  nemen.
mit
30.  Urk.  v.  1407.  b.  Kindlinger  Münst.  Beitr.  2,  341.  dait  den
Heren  —  van  des  doden  waßtinsiges  Menschen  Gude,  gebort  eine  kormede,
iß  na  gemeinen  verlope  u.  gewonheit  des  landes  dat  beste  eingewat,
dat
ofte  rorende  of  roer,  dat  de  dode  in  sinen  weren  hadde,  do  he  sik  in  sinen
veer
pelen  kegnede.
31.  Spruch  zw.  Appenzell  u.  S.  Gallen  a.  1421  b.  Joh.  Müller
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Gesch.  der  Schweiz  3,  322.  Stitok  ein  hausvater  oder  von  beisammen  lebenden =
  geschwisterten  der  älteste,  und  hinterläßt  vieh,  so  soll  das  beste
haupt  vieh  der  dem  gotteshause  zukommende  fall  sein;  hat  aber  der  sterbende =
  nicht  ausdrücklich  das  gegentheil  verordnet,  mögen  die  erben  den  fall
einem  pf.  pfenninge  lösen.
mit
32.  Urk.  v.  1440  in  den  Mon.  Boic.  2,  435.  Item,  wer  ist  fraw
man,  chnecht  oder  dieren,  niemant  ausgenommen,  der  da  hat  geraicht
oder
hern  hant,  der  ist  schuldig  den  todfall,  das  ist  das  beste  haupt
von
zins.
an
33.  Urk.  v.  1467  b.  Kindlinger  Hörigkeit.  S.  605.  5)  Ock  wanner
de  hoffhorynge  Lüde  eyn  stervet,  so  fall  syn  neeste  Lyfferve  des  Doden  overste
brengen  to  Leysborne  up  sancti  Symonis  Altar,  und  losen  dat  myt
Kleit
Pennynge.  —  8)  Oick  wanner  de  hofhorynge  Lüde  eyn  stervet,  so
achte
de  Voget  das  beste  Perd  off  Kau  eder  andere  Kleynode  dat  Beste:  in
nemet
dat  ander  Nalaet  volget  de  Erve,  des  de  hoffhorych  sy.  Ys  dar  neyn  Lyffso =
  nemet  de  Voget  dat  Guet.
erve
34.  Obernauler  W.  b.  Grimm  R.  A.  S.  367.  Item  auch  ist  es
von  den  edelsten  so  uf  uns  komen,  das  es  fri  fuldisch  zu  Obernaul  sei  in
dem  gerichte  und  geben  auch  kein  theurst  heubt,  das  han  uns  die  alten
erworben.
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35.  Simmerner  W.  b.  Günther  Cod.  dipl.  5,  273.  Und  welcher  man
hil'
in  den  obgemelten  dorffern  sitzen  ist  oder  darinne  fuuff  oder  sechs  jenings
            
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