94
habet filiam imiuptam, hereditas ejus, que dicitur rade, abbatem
contingit.
94. Urk. v. 1249. b. Gudenus 2, 949. Preterea statuimus, quod
si possessorem dicti mansus — medio tempore mori contigerit
prefata ecclesia de predicto manso nobis — de curmeda persolvet
quatuor sol. Colon. den.
25. Urk. v. 1253. b. Hanselmann diplomatischer Beweis, daß dem
Hause Hohenlohe u. s. w. Nürnb. 1751. f. pr. 43. Swer in der stat (Oehringen) ¬
ze marketrehte sitzet, stirbet er, so suln sin erben sin beste vihes
houbet geben ze houbetrehte, hat er des niht, so sal man geben wat
u. wafen, als er giene ze kirchen u. ze strazen.
26, Urk. v. 1254. b. Kindlinger Hörigk. S. 279. Et si magister
grangie in Rode de medio sublatus fuerit, — equo, qui de sella magistri ¬
est, excepto, ex aliis pro mortuario eligamus meliorem.
492
27. Urk. v. 1215. b. Schöpflin Alsatia nr. 698. Quicunque civis
Wissenburgensis decedens dextrarium habeat sive equum valentem
plus pretio sex marcarum, decedentis heredes sex marcas abbati pro
jure capitali pro eo tenebuntur exsolvere, sibi dextrario sive equo
retento, de minoribus vero animalibus sex marcarum valorem non attingentibus, ¬
quae decedens civis habuerit, optimum ei solvat. veruin
si nullum decedens habuerit animal, ipsi abbati duodecim denarios
solvat pro veste optima, quamn habeat.
28. Ebersheimer Salbuch (a. 1320). Unde swa des gotshuses man
blibet, da sol man nemen das beste vihes hobet oder sin beste cleit ze
valle, het er vihes nit.
29. Urk. v. 1360 in den Mon. Boic. 2, 19. Todfel und wandel
glimpfen und genaden nemen.
mit
30. Urk. v. 1407. b. Kindlinger Münst. Beitr. 2, 341. dait den
Heren — van des doden waßtinsiges Menschen Gude, gebort eine kormede,
iß na gemeinen verlope u. gewonheit des landes dat beste eingewat,
dat
ofte rorende of roer, dat de dode in sinen weren hadde, do he sik in sinen
veer
pelen kegnede.
31. Spruch zw. Appenzell u. S. Gallen a. 1421 b. Joh. Müller
41
Gesch. der Schweiz 3, 322. Stitok ein hausvater oder von beisammen lebenden =
geschwisterten der älteste, und hinterläßt vieh, so soll das beste
haupt vieh der dem gotteshause zukommende fall sein; hat aber der sterbende =
nicht ausdrücklich das gegentheil verordnet, mögen die erben den fall
einem pf. pfenninge lösen.
mit
32. Urk. v. 1440 in den Mon. Boic. 2, 435. Item, wer ist fraw
man, chnecht oder dieren, niemant ausgenommen, der da hat geraicht
oder
hern hant, der ist schuldig den todfall, das ist das beste haupt
von
zins.
an
33. Urk. v. 1467 b. Kindlinger Hörigkeit. S. 605. 5) Ock wanner
de hoffhorynge Lüde eyn stervet, so fall syn neeste Lyfferve des Doden overste
brengen to Leysborne up sancti Symonis Altar, und losen dat myt
Kleit
Pennynge. — 8) Oick wanner de hofhorynge Lüde eyn stervet, so
achte
de Voget das beste Perd off Kau eder andere Kleynode dat Beste: in
nemet
dat ander Nalaet volget de Erve, des de hoffhorych sy. Ys dar neyn Lyffso =
nemet de Voget dat Guet.
erve
34. Obernauler W. b. Grimm R. A. S. 367. Item auch ist es
von den edelsten so uf uns komen, das es fri fuldisch zu Obernaul sei in
dem gerichte und geben auch kein theurst heubt, das han uns die alten
erworben.
9
35. Simmerner W. b. Günther Cod. dipl. 5, 273. Und welcher man
hil'
in den obgemelten dorffern sitzen ist oder darinne fuuff oder sechs jenings