Volltext : Erster Band (1)

Vom  Zeugenden.
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XXX.  Fig.  10),  wo  die  Blase  in  das  Ende,  die  Gefäße  aber  in
den  Anfang  des  Eiergangs  münden;  oder  endlich  es  sind  drei  Blasen, ¬
  wie  bei  Meloe,  wo  die  Eine  gelblich  und  so  groß  wie  der  Eierstock ¬
  ist,  einen  bräunlichen,  ätzenden  Stoff  und  einen  weißen,  durchsichtigen, ¬
  rundlichen  Körper  enthält,  die  Zweite  enger,  länglich  und
mit  klebriger  Feuchtigkeit  gefüllt,  die  Dritte  kleiner  und  mit  hellerer
Flüssigkeit  gefüllt  ist,  alle  drei  aber  in  den  Anfang  des  Eiergangs
münden  (Nr.  159.  I.  Taf.  VII.  Fig.  1);  und  bei  Phryganea
grandis,  wo  eine  runde,  eine  längliche  und  eine  große  vierhörnige
Blase  (wenn  Letzteres  nicht  eine  Drüse  ist)  in  den  Eiergang  sich  einsenkt ¬
  (Nr.  123.  Taf.  I.  Fig.  3).  —  g)  Ein  vierfaches  Nebenorgan ¬
  findet  sich  bei  Apis  mellifica,  wo  am  Anfange  des  Eierganges
zwei  sich  vereinende  blinde  Gefäße,  weiter  abwärts  eine  kuglige  Blase
(„Leimsack")  und  am  Ende  eine  große  längliche  Blase  („Giftblase"
welche  der  Behälter  einer  in  zwei  blinden  Gefäßen  gebildeten  Flüssigkeit ¬
  ist,  sich  ansetzen  (Nr.  150.  Taf.  XIX.  Fig.  3);  bei  Tettigonia ¬
  plebeja  münden  in  den  Anfang  des  Eierganges  zwei  Gefäße
mit  weißlicher  Flüssigkeit,  darunter  eine  ovale  Blase,  die  einen  dichten, ¬
  gelblichen,  rundlichen  Kern  enthält,  und  noch  weiter  gegen  das
Ende  zu  ein  langes  Gefäß  mit  weißlicher  Flüssigkeit  (Nr.  159.  Taf.
I.  Fig.  6);  bei  Papilio  brassicae  öffnet  sich  in  den  Anfang  des
Eiergangs  eine  große  Blase,  darunter  eine  kleine  Blase  als  das  Ende
eines  langen  Gefäßes,  noch  weiter  unten  zwei  symmetrische,  unter
einander  verbundene  Blasen,  welche  ebenfalls  die  Enden  sehr  langer
Gefäße  sind  (Nr.  220.  Taf.  XXXIII).  —  h)  Sechs  Nebenorgane
finden  sich  bei  der  Scolopender,  wo  symmetrisch  ein  paar  schlauchförmige ¬
  Blasen  und  zwei  paar  Drüsen  mit  Ausführungsgängen  in
das  Ende  des  Eiergangs  münden  (Nr.  166.  1.  Taf.  V.  Fig.  8.),
und  beim  Hydrophilus,  wo  es  eine  Blase  und  fünf  schlauchförmige,
mit  dicker,  grünlicher  Flüssigkeit  gefüllte  Gefäße  sind  (Nr.  44.  S.
25).  —  i)  Bei  einigen  Insecten  fehlen  die  Nebenorgane  gänzlich,
z.  B.  bei  Syrphus  tenax  (Nr.  44.  Fig.  9)  und  Scarabaeus  stercorarius -
  (Nr.  122.  Fig.  28);  bei  letzterem  ist  dieser  Mangel  offenbar ¬
  durch  die  beträchtliche  Weite  der  Eileiter  und  des  Eierganges  ersetzt. ¬
  k)  Zu  den  Nebenorganen  des  Eileiters  hat  man  mit  Unrecht
die  sogenannte  bursa  Fabricii  der  Vögel  gezählt;  ein  Bläschen,  wel¬
            
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