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Nützlichen und Schädlichen, aus mitkelbaren Begierden
hervorgehen.
Wegen dieser Mittelbarkeit können ihnen keine eigenthümlichen -
Gemüthsbewegungen entsprechen. Diese
Leidenschaften gehören aber einem Gebiet in unserm Leben, -
in welchem der Mensch den aller mannigfaltigsten
Verirrungen ausgesetzt ist, weil ihre Quellen schon in
verständigen dem Irthum preiß gegebenen Vergleichungen -
liegen. Die Gewohnheit läßt hier oft den Menschen -
die Zwecke über bloßen Vermittelungen vergessen,
und reißt ihn zu völlig widersinnigen Bemühungen fort,
denen er oft mit Qual sein Leben opfert. Im vorigen
lag jeder Begierde ein natürlicher Trieb zu Gründe, nur
konnte mancher Zweck überschätzt oder misverstanden werden; -
hier aber hat die Begierde selbst nur eine mittelbare -
Bedeutung, und aus Ueberlegungen geht der Trieb
erst hervor, der sie bewegt, und es wird widersinnig
nach bloßen Ritteln zu haschen und deren Zweck zu
vergessen.
Wir können zuerst diese Leidenschaften in zwey Arten -
eintheilen. Die erste Art entspringt aus dem Widerstand -
gegen den Zwang, der im verständig geordneten -
thätigen Leben liegt, die andere aber entspringt aus
den mächtigsten Antrieben, die sich im thätigen Leben
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selbst hervorbilden.
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„ So sind die ersten Leidenschaften der Abneigung -
gegen das Geschäftsleben, d. h. gegen
alle gezwungene, geordnete, planmäßig geleitete Thä¬Max-Planck-Institut -
für Bildungsforschung
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