über das Licht.
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mer, an dem großen indigblauen Kreise, welcher
das Lichtfeld umschreibt, und an dem gefärbten
Streife, welcher es nach unten endiget, wenn die
Stralen unter einem Winkel von 80 Graden zurückgeworfen =
werden — eine Erscheinung, welche man
immer den Brechungen durchs Säulenglas zugeschrieben ¬
hat, und welche bloß von der Zerlegung
des Lichts durch die Körper herrührt, welche die Einfassung ¬
des Sonnen=Vergrößerungsglases ausmachen =
i).
Schon bey einer flüchtigen Untersuchung dieses
Werkzeuges wird man sehen, daß das Glas, da
seine Ränder von den Rändern der Einfassung bedeckt =
worden, den Stralen eine ebene Oberfläche darbietet, ¬
deren Ungleichheiten, in Ansehung der gleichlaufenden ¬
Richtung, nicht leicht eine andere sichtbare ¬
Wirkung auf der Wand äußern, als daß sie
Wellen eines hellen Lichtes bewirken. Was das
Vorderglas betrift, so kommen seine Ränder, da
es auf einer Stütze ruht, bey der Brechung der gesamleten ¬
Stralen nicht mit in Rechnung. Man
kann sich hiervon leicht durch sehr einfache Versuche
überzeugen. Steckt man eine hölzerne Röhre 47ster Vers.
in das Rohr des Sonnenvergrößerungsglases,
und bringt sie dem Theil des Vorderglases,
wo das Licht unzerlegt durchgeht, bis auf
eine gewisse Stelle nahe, so wird das Lichtfeld =
Man wird sich erinnern, daß ich dies Werkzeug
nicht anders, als mit seinem Vorderglase versehen, =
gebrauche.