Anfangsgründe der Naturlehre.
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lehrt hat, auch wirklich verstärkt. Die Magnetisirung =
solcher Hufeisen geschieht übrigens
wie die der geraden Stäbe.
Man pflegt den Nordpol eines künstlichen oder
armirten. Magnets gewöhnlich mit einem Feilstriche
zu bemerken.
Mehrere magnetisirte Stäbe von gleicher Länge
bewahrt man am besten so auf, daß man sie paarweise ¬
neben einander legt, so daß immer ein Nordpol ¬
des einen neben einem Südpol des andern,
und dazwischen ein hölzerner Stab zu liegen kömmt.
Die Pole selbst verbindet man alsdann durch einen ¬
vorgelegten Anker, welcher die Anziehungskraft
daß
derselben beschäftigt, oder vielmehr bewirkt
M des einen Poles nicht die Anziehungsdas ¬
kraft des M des andern schwäche, völlig wie
bey dem Reibezeuge einer Elektrisirmaschine, dessen
Erman mit — E, aus dem Boden beschäftigen
—E sol
muß, wenn der geriebene Körper starkes
zeigen können (§ 535.).
9 603.
Nach dem (§ 600. 601.) beschriebenen
Verfahren verfertigt man nun auch die Magnetnadeln =
(acus magnetica), die am besten
mit einem Hütchen von Achat versehen werden,
um mit möglichst geringer Reibung auf ihrem
Ein dünner
Stifte sich drehen zu können
Stab in Form eines Parallelepipedi, dessen
Enden etwas scharf zugefeilt werden, ist vortheilhafter, =
als die pfeilförmige Gestalt, die
man den Magnetnadeln gewöhnlich zu geben
oflegt.