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ringen Bodenarten dotirten Gütern in Pommern antrifft, wird diesen
von Natur stiefmütterlich bedachten und ganz extensiv bewirthschafteten
Ländereien ein Ertrag abgewonnen, der gegenüber den früheren Resultaten ¬
des dortigen Ackerbaues ein relativ sehr hoher genannt werden ¬
werden muß. Im Einzelnen noch Folgendes.
Im Jahre 1798 waren im damaligen Pommern und den Kreisen ¬
Schiefelbein und Dramburg 1,311,564 Stück Schafvieh; 1818 in
der ganzen Provinz 1,100,348, dann 1825 in der ganzen Provinz
1413,122, 1831 1,572,822, 1837 2,118,049, endlich 1849 2,522,414
Schafe. Die letztere Anzahl vertheilt sich nach Regierungs=Bezirken
und Ragen in folgender Weise:
Stück
1 Stück
1 Stück
LandGesammt ¬
¬
=
¬
MerinoMerino -
Regierungsschafauf ¬
verzahl ¬
der
Schaf auf
schaf auf
Menedelte ¬
schafe
schafe
Schafe
Bezirk.
schen
Menschen
Schafe
Menschen
330183
1,67
1,10
512342
1,49
376782
1219307
Stettin
2,10
213454
383123
1,17
257712
1,74
854289
Cöslin
3,87
48312
0,66
281318
119188
448818
1,57
Stralsund
Für den ganzen Staat ergiebt sich die fast genaue Uebereinstimmung ¬
der Zahl der Schafe mit der Menschenmenge; ein Verhältniß, ¬
welches sich in den einzelnen Provinzen zwischen 0,47 Pommern
und 5,24 Rheinland bewegt. Daß Kleincultur und Schafweide zwei
diametrale Gegensätze sind, und die letztere dem Großbesitze angehört,
beweisen augenfällig die Reg.=Bez. Düsseldorf und Stralsund. Im
ersteren kommt 1 Schaf auf 12,58 Menschen, im letzteren auf 0,42
Menschen; 1 Stück Merino=Schaf auf 7690 bezüglich 1,57 Menschen.
Unter den einzelnen Kreisen haben den größten Bestand Pyritz, Saazig,
Demmin, Anklam, nämlich 6000—7000 auf der □Meile, Rummelsburg ¬
den geringsten mit 1523. Die Reg.=Bez. Stettin und Cöslin
vermehrten den Bestand von 1818 bis 1837 um 776,465 Stück, um
mehr als 45 des vorigen Bestandes, der Reg.=Bez. Stralsund um
214,206 Stück, 1½ mal den vorigen Bestand. Im Jahre 1855
waren in der ganzen Provinz 1,010,698 Merinos, 1,124,428 halbveredelte, ¬
515,904 Landschafe, zusammen 2,651,030 Stück.