Volltext : Handbuch der württembergischen Ehe-Gesetze nach dem protestantischen und katholischen Recht (2)

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Art.  1.
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höheres  richterliches  Erkenntniß  aufgehoben  werden  kann.  Uhrig  Ausd.  d.  trid.
Träufgsf.  88.  G.R.  798.
Am  11.  Mai  1824  ließ  sich  ein  Staatsdiener  gegen  die  Bestimmungen
des  Ret.Ed.  15.  Oktober  1896.  VII.  Rbl.  1807.  640,  wonach  bei  gemischten
Ehen  die  Trauung  vom  Pfarrer  des  Bräutigams  geschehen  mußte,  durch  einen
Geistlichen  von  der  Confession  seiner  kath.  Braut,  und  zwar  an  einem  Ort,  der
weder  sein  noch  seiner  Verlobten  Wohn-  und  Geburtsort  war,  trauen,  und  sodann  am
16.  Mai  in  —,  nachdem  er  daselbst  mehrere  Tage  mit  seiner  Frau  in  ehelichem
Verhältnisse  gelebt  hatte,  durch  den  evang.  Stadtpfarrer  die  Trauung  wiederholen. ¬
  —  Der  Ehesenat  ertheilte  jenem  Staatsdiener  einen  Verweis  und  setzte  die
Disp.=Taxe  als  Strafe  an.  Der  hiegegen  erhobene  Recurs  an  das  Iz.M.  wurde
nicht  angenommen.
2)  Bei  Kath.  Trid.  XXIV.  c.  1.  de  ref.  matr.  —  Rit.  rom.  1614.  de
sacr.  matr.  c.  1.  —  Bisch.  Konst.  Ver.  18.  Jan.  1809.  §.  3.  Reyscher
K.K.G.  256.  Maurer  K.K.G.  §.  218.
3)  Bei  Prot.  E.G.O.  1687.  II.  8.  §.  9.  S.  81.  Reyscher  G.G.  III.
115.  —  E.G.O.  1687.  III.  1.  §.  23.  S.  153.  G.G.  III.  145.  —  Sp.C.E.
5.  Nov.  1829.  E.K.G.  II.  820.  —  Ob.Trib.  10.  Mai  1837.  Handschr.  Mitth.
Kapff  Rep.  II.  589.  —  Ob.Trib.  15.  Juni  1820.  Sarwey  Mon.  II.  148.
Hartmann  Ev.  Kbl.  1842.  326.  417.  Iz.M.  18.  Juli  1836.  Rbl.  276.
A)  Wenn  mehrere  Geistliche  in  derselben  Parochie  angestellt  sind:  G.K.
20.  Febr.  1672.  Cyn.  eccl.  1687.  S.  235.  E.K.G.  I.  395.  —  G.R.  8.  Mai
1695.  §.  10.  E.K.G.  I.  482.
5)  Wenn  die  Brautleute  verschiedenen  Parochien  angehören:  Sp.R.
17.  Juni  1710.  E.K.G.  I.  542.
6)  Bei  der  Hofparochie:  Staats=M.  3.  Aug.  1815.  Iz.M.  2.  Sept.
1815.  Ob.Trib.  20.  Sept.  1815.  Reyscher  G.G.  IV.  461.
)  Bei  Militärpersonen:  G.R.  16.  April  1806.  Rbl.  58.  Dienstregl.
1.  Juli  1810.  l.  Cap.  34.  Kr.G.  II.  1123.  —  M.  d.  geistl.  Ang.  8.  April
1811.  Rbl.  165.  —  Ver.  6.  Febr.  1843.  §.  24.  Rbl.  Ergbd.  1852.  268.
3)  Bei  solchen,  die  in  keinem  Parochialverband  stehen:  Congr.  Trid.  XXIV.
c.  1.  de  ref.  matr.  Ter  a  proprio  contrahentium  parocho.  —  Kl.K.O.
1536.  Reyscher  E.K.G.  I.  54.  —  Wiese  K.R.  II.  §.  286.  Schott  E.R.
§.  163.  Not.  2.  —  Dabelow  E.R.  §.  130.  Hartitzsch  E.R.  §.  165.
9)  Heimathlose:  Trid.  XXIV.  c.  7.  de  ref.  matr.  —  E.G.O.  1687.
III.  1.  §.  15.  S.  147.  Reyscher  G.G.  III.  143.  —  E.Ger.  29.  Oktober  1807.
Rbl.  554.  —  C.E.  11/4.  Okt.  1853.  Pf.Reg.  Geschr.
§.  9.  Seelsorgerliche  Pflicht.
Handb.  l.  §.  288.  S.  345.
16.  August
S.E.
1855.  C.  Abl.  Nr.  14.  Im  Allgemeinen  bleibt  es  bei
19.  Oktbr.
der  seelsorgerlichen  Pflicht,  evang.  Verlobten  das  Bedenkliche  des
            
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