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bezweckte, verdient zunächst die folgende näher angegeben
zu werden. Nach den Statuten mancher Städte mußte
nemlich entweder ein aus der Abbreviatur besonders angefertigtes ¬
solennes Document, oder eine wörtliche Abschrift ¬
der Abbrevigtur mit dem Signum und dem Namen
des Notars versehen, der städtischen Canzlei oder einer
dazu eigens angeordneten Behörde übergeben und bei derselben =
aufbewahrt werden; dieß hieß vregistrare instrumentum« ¬
(1). Bei manchen Arten der Geschäfte mußte
dies immer geschehen (*), z. B. bei Testamenten, Tutorien, ¬
Vormundschafts=Inventarien; in andern Fällen stand
es in dem Belieben der Partei, ob sie ihr Document registriren ¬
lassen wollte (3). War das Registriren noth.
ronae Lib. I. cap. 148. Stat.
1) Statuta Paduae Lib. IV.
Feltriae Lib. V. rubr. 41. Hterrubr. ¬
3. cap. 1—5. cap. 1. „Quonach ¬
mußte jeder Notar ein je.
niam saepius accidit, et in
des von ihm entworfene Defuturum =
evenire potest, fum
cument, nach der daruͤber auf
ex casibus fortuitis, tum ex
genommenen scheda registri
hominum negligentia, vel
lassen. Statuta gabellarum cimalitia -
imbreviaturas origivitatis -
Caesenae Lib. Il. cap.
nales deperdi, propter quod
33. 34. 36. Hier wurde da | |
non parum praejudicii geneRegistriren -
der Documente zurari ¬
potest etc“. Statuta Ve1 ¬
gleich benutze zur Erhebunge | .
ronae Lib. I. cap. 136— 150.
ner der heutigen Stempelsteue.
Statuta Feltriae Lib. V. rubr.
ähnlichen Abgabe.
41. Statutá Bononiae rubr. 82.
3) Nach den Stat. Bononide
Die rubr. 75. handelt de inrubr. ¬
75. §. 39. hatten die Par
strumentis necessario non reteien
die Befügniß, ihre Nota.
gistrandis.
rigts=Urkunden registriren z
2) Statuta Paduac Lib. IV
lassen, auch wenn dies sonnt
rubr. 3. cap. 1. 2. Stat. Ve¬