Volltext : Picard, Jean: Picards Abhandlung vom Wasserwägen

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erlaubt  die  Gegend  nicht,  daß  in  dem
Heruntergehen  die  Abwägungspuncte  eben
so  weit  von  einander  entfernt  genommen
werden,  als  man  in  dem  Heraufsteigen  gethan
hatte;  und  weil  es  jederzeit  gut  ist,  daß  man
sie  so  weit,  *)  als  es  möglich  ist,  von  einander
entferne,  damit  die  Summe  der  Abwägungen
dem  Irrthum  weniger  unterworfen  sey,  so
wird  es  besser  seyn,  daß  man  abmesse,  wie
weit  ein  jeder  Abwägungspunct  von  seinem
nächstfolgenden  entfernt  sey,  und  einer  jeden
Abwägung  diejenige  Verbesserung  gebe,  die
ihr  wegen  ihrer  Weite  zukömmt.  Es  ist  aber
Wir  haben  hier  wider  das,  was  oben  gesagt  wird,
zu  erinnern,  daß,  je  weiter  die  Abwägungspuncte
von  einander  entfernt  sind,  je  mehr  die  Abwägungen
einem  Jrrthum  unterworfen  sind.  Denn  in  diesem
Fall  werden  die  Sehelinien  durch  die  Stralenbrechung =
  viel  stärcker  gebogen,  und  die  Stralenbrechung =
  selbst  von  einer  Stelle  zur  andern  sehr  mercklich
geändert;  nicht  allein  aber  dieß,  sondern  auch  die
Zeichen,  deren  man  sich  anstatt  der  Zielpuncte  bedient
werden  nicht  deutlich  genug  gesehen,  und  erlauben,
wegen  des  kleinen  Raums,  den  sie  in  dem  Fernglase ¬
  einnehmen,  nicht,  daß  der  Punct,  der  von  dem
Durchschnittspunct  der  Faden  bedecket  wird,  genau
bestimmt  werde,  woraus  ein  sehr  ansehnlicher  Jrrthum =
  entstehen  kan.  Das  Wasserwäͤgen  erfordert
eine  ganz  ausserordentliche  Genauigkeit,  so  daß  man
auch  dabey  die  kleinsten  Kleinigkeiten  nicht  einmal
darf  aus  der  Acht  lassen.
nicht
            
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