Schweizer Patent-Kongress.
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Grütli-Verein, der Ingenieur- und Architekten-Verein, die Gesellschaft ¬
ehemaliger Polytechniker, der landwirthschaftliche Verein.
die Société des Arts, das Institut Genevois, die Société d’Emulation,
4 Uhrmacher-Vereine, die Gesellschaft für chemische Industrie,
der Bierbrauer-Verein und 8 in Gruppen vereinigte Sektionen der
Aussteller. 270 Personen waren davon erschienen, eine für die
Schweiz und den Gegenstand ausserordentlich grosse Zahl, wie
sie weder einer der internationalen Kongresse, noch die deutschen
Patent-Versammlungen erreichten.
Julius Weibel von Genf und Aug. Waldner von Zürich,
der erstere Mitglied des internationalen Patent-Kongresses, des
Stoffes vollkommen mächtig und ein trefflicher Redner, der andere
einer der gewandtesten Vertreter der Patent-Frage in der Presse,
hatten die Berichterstattung übernommen und in einer kleinen -
Broschüre die von 430 Ausstellern sowie von 21 Gesellschaften,
Vereinen und Korporationen eingelaufenen Antworten zusammengestellt. -
— Es geht aus derselben hervor, dass sich 23 Gruppen
(worunter die Woll-, Leder-, Uhren-, Papier-, Möbel-, KleiderStrohwaaren- -
und Waffen-Industrie, die Stickerei und Keramik)
einstimmig für den Schutz ausgesprochen haben, 7 Gruppen (worunter -
die Leinen-, Holz- und Kurzwaaren-Industrie, die Landwirthschaft, -
Ingenieure und Instrumentenmacher) fast einstimmig
(gegen je 1 Stimme) dafür und die kleine Industrie sehr lebhaft
und energisch für den Schutz. In der Gruppe der Seiden-Industrie
und des Hochbaues waren 2 Stimmen dagegen, in der Maschinenund -
Metallwaaren-Industrie 3, in der chemischen 5 und in der
Baumwoll-Industrie 7.
Die Berichterstattung, der ein schr umfassendes und gediegenes
Material vorlag, war eine unparteiische, ganz von dem Boden der
Schweizer Verhältnisse ausgehend. Zunächst wies sie auf die in
den letzten Jahrzehnten ganz veränderten Umstände des Landes
hin, auf die letzten Weltausstellungen und die schweizerische
Ausstellung in Zürich, welche einen auffallenden Mangel an neuen
Sachen zeigte. Früher sei das Mangeln des Schutzes geistigen
Eigenthumes weniger empfunden worden, jetzt aber fühle man