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§. 4.
Nutzen der Fabriken,
Es ist unläugbar, daß die Theilung der Arbeit den Werth
der Producte um sehr Vieles erhöhet, indem der Einzelne, welcher =
nur einen bestimmten Theil des Products zur Verfertigung
übernimmt, darin sich leichter zum Meister ausbilden kann, folglich ¬
alle Theile von meisterhafter Hand angefertigt sind, während ¬
im Falle, als Einer alle einzelnen verschiedenartigen Arbeiten ¬
an demselben Gegenstande vollführen muß, eher eine Unvollkommenheit ¬
in den einzelnen Theilen unterläuft, die dann den
Werth dieses Products, gegen das erstere gehalten, kleiner darstellt. =
So richtig dieses ist, so wahr ist es auf der andern Seite
auch, daß diese Theilung der Arbeit, sobald sie selbstständig (in
abgesonderten, verschiedenen Eigenthümern gehörigen Werkstätten) ¬
betrieben wird, einerseits die Kosten des Products erhöhet, ¬
andererseits die Vollständigkeit des Products doch nicht
ganz so erzielen läßt, wie man es von ihr erwarten könnte.
Jch behaupte nämlich eine Erhöhung der Kosten, weil jeder
selbstständige Arbeiter — abgesehen von dem Zeit- und Kraftverluste ¬
bei der Transportirung von einer vielleicht weit entlegenen ¬
Werkstätte zur andern —
sich auch einen selbstständigen
Familienkreis bildet, so daß die Erhaltungskosten dieser
Familie in die Kosten des Products eingerechnet werden müssen,
und zwar dann um so mehr, wenn diese selbstständigen Arbeiter
in Zünften dastehen, welche sich jeder Vermehrung ihrer
Arbeiterzahl widersetzen, und so die Concurrenz des Anboths der
Arbeit vermindern, was zu dem erst angedeuteten natürlichen
Grunde der Kostenerhöhung noch einen künstlichen hinzufügt,
der um das Doppelte wirksamer ist. Ich behaupte nebenher aber
auch, daß das Product bei einer so gearteten Theilung der Arbeit
nicht die Vollständigkeit erreicht, welche man sich von derselben
verspricht, weil, wenn auch die einzelnen Theilarbeiten mehr
Vollständigkeit erlangen — was man bei den geschlossenen Zünften ¬
wegen Mangels der Concurrenz des Anboths nicht einmal so