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von den Weltsystemen zu erschoͤpfen, daß es
noch
gegen uns; hat er aber in r oder u seinen Stand, das
ist, erscheint er entweder des Morgens oder des Abends
um 6 Uhr in Süden, so kommt auch ein Theil seiner
dunkeln Halbkugel bey uns zum Vorschein. Beym
Jupiter und Saturn ist wegen ihrer grossen Entfernung =
von der Erde nichts von dergleichen verschiednen
Lichtgestalten zu bemerken.
4. Um die unserer Erde zu ihrer grössern Bewohnbarkeit ¬
gereichende Abwechslung der Jahrszeiten zu erklären, ¬
musten die Alten, wider alle Wahrscheinlichkeit
annehmen, die Sonne stiege in Schraubengängen von
Süden nach Norden am Himmel auf und ab; nach
der Lehre des Kopernikus hingegen läst sich diese wolthätige ¬
Veranstaltung des Schöpfers zufolge der
achten Figur, bey einigem Nachdenken leicht einsehn.
Die Erde läuft in ihrer Bahn, wie die Pfeile zeigen,
um die Sonne s. (Das Auge beobachtet in der Figur
die Bahn der Erde in einer schrägen Richtung, und
daher zeigt sie sich länglicht.) Die Axens, um welche
sich die Erdkugel umwälzt, steht nicht senkrecht auf
der Kreisfläche ihrer Bahn, sondern macht mit derselben ¬
einen beständigen Winkel von 66 Grad; der Punkt
n derselben bleibt durchs ganze Jahr gegen Norden, so
wie s gegen Silden gerichtet; a e ist der Kreis des
Aequators, der mitten um die Erde geht; mi der Krebsundor ¬
der Steinbokswendezirkel, beyde liegen 23 ½/2 Grad
nord= und südwärts vom Aequator; ik ist der nordliche ¬
und en der füdliche Polarzirkel, die 23 Grad von
den Polen liegen. Steht nun die Erde am 21 Dec. im
69, so sehn wir die Sonne im Z und ihre Stralen