Volltext : Lehrbuch des gemeinen Civilrechtes (1)

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Einleitung.
niche  jedoch  im  Zweifel  vermuthet  wird,
oder  Abweichung,
vor,  aber  nicht,  wenn  es  aus  erweislichem  Mißverstande
etwas  Widersprechendes  annimmt.  Eben  so  weicht  es  dem
römischen  Rechte,  wo  neuere  Gesetze  oder  Gewohnheit  und
nelben  den  Vorrang  mittelbar  oder  unGerichtsgebrauch =
  de
mittelbar  einräumen  (v).  (§.  10.)  Rücksichtlich  der  Erklärung =
  und  Anwendung  der  Gesetze  einer  Gesetzgebung  (w)  ist
immer  von  der  Vermuthung  auszugehen,  daß  ein  wahrer
Widerspruch  nicht  bestehe.  Darum  sind  zuvörderst  absichtliche =
  Veränderungen  durch  spätere  Gesetze  niemals  als  Widersprüche =
  zu  betrachten,  übrigens  aber  alle  Regeln  und  Grundsätze =
  der  Hermeneutik,  und  Aufschlüsse  aus  der  Geschichte
und  den  Eigenthümlichkeiten  der  Sammlungen  und  ihrer
Theile  nach  Entstehung  und  Anordnung  zu  benützen,  um  die
scheinbaren  Gegensätze  zu  lösen.  So  lassen  sich  angebliche
Antinomien  zuweilen  dadurch  heben,  daß  man  die  Bestimmungen =
  einiger  Fragmente  auf  frühere  Zeiten  und  Verhältnisse =
  bezieht,  sie  als  historische  Stellen  betrachtet  (x),  zuweilen
durch  Unterscheidung  mehrerer  Fälle,  auf  welche  die  verschiedenen =
  Gesetze  gerichtet  sind,  oder  auch  durch  genaue  Distinction
der  Wortbedeutungen  (g),  manchmal  durch  Emendation  und
(v)  Vergl.  Böhmer  (J.  H.)
u.  Gesetzg.  III.  B.  no.  7.  Vergl.
Jus  eceles.  Protest.  L.  I.  tit.
noch  Ilaubold  Inst.  §.  500.
2.  Lib.  III.  tit.  17.  §.  6.  Ve(x) =
  S.  z.  B.  §.  7.  J.  de  lericht. -
  u.  Zus.  zu  den  Jnstitut.
git.  adgn.  suc.  (III.  2.)  vergl.
p.  144  sq.  Glück  Einl.  §.  00.
mit  fr.  2.  5.  de  suis.  (XXXVIII.)
und  die  in  der  Note  (r)  citirt.
16.)  fr.  54.  pr.  mandat.  (XVII.
Saiften.  Mühlenbr.  D.  P.
1.)  vergl.  mit  fr.  15.  de  reb.
§.  70.
cr.  (XII.  1.)  v.  Löhr  §.  5—8.
(y)  3.  B.  fr.  15.  §.  8.  de
r)  Bericht.  u.  Zusätze  zu  de  n  |  |
his,  qui  not.  (III.  2.)  fr.  2.
Jnstitut.  d.  röm.  R.  (v.  Hübstellion. =
  (XLVII.  20.)  —  fr.  41.
ner  p.  8sq.  Schöman  Handpr. ¬
  de  contr.  empt.  (XVIII.  1.)
buch  d.  Civilr.  1.  V.  p.  1  84.
fr.  78.  §.  2.  locat.  (XIX.  2.)  vergl.
Tolbaut  civil.  Abhandl.  pag
mit  T.  Tit.  Cod.  de  his  quae
10  8.  Glück  Einleit.  §.  6..
sub  modo  (VI.  45.)  und  de
Hufelaud  im  erläuternden
donat.  quae  s.  m.  (VIII.  55.)
Handbuch.  Th.  l.  pag.  125  5J.
—  C.  8.  §.  1.  de  praescr.  II.
Spangenberg  pag.  185  sq.  v.
39.)  vergl.  mit  cap.  .  u.  ult.
Löhr  im  Mag.  für  Rechtswiss.
X.  de  praescr.  (Il.  26.)
            
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