Inhaltsverzeichnis : Beyträge zur Geschichte der teutschen Justizpflege im achtzehnten Jahrhundert (Nr. 1 ([1787]))

Max-Planck-Institut  für

chichte

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schlechtsnamen,  der  die  Entehrung  erlitten  hat,  unter  ein  so  schmachvolles -
  Denkzeichen  der  niedrigsten  Boßheit  gesezt  zu  werden.
Jndeßen  hat  das  Publikum  von  der  allgemein  anerkannten  Weißheit -
  und  Gerechtigkeitsliebe  des  jezigen  Kanton  Gebürgischen  Ritterhauptmanns -
  Freyherrn  Schenk  von  Stauffenberg,  eines  sehr  verdienstvollen -
  Kavaliers,  allerdings  zu  erwarten,  daß  es  derselbe  gewiß  der
Mühe  wehrt  achten  werde,  sich  diese  Sache,  von  dem  eben  so  geschikten,
als  billiggesinnten  Hofrath  und  Orts=Consulenten  Wirtmann,  nach  allen -
  Umständen  nochmalen  ausführlich  und  gründlich  vortragen  zu  laßen,
um  sich  von  dem=  mit  sträflichsten  Eingrif  in  die  oberrichterlichen  Rechte
der  Austregalbehörde  verknüpften  Unfuge  näher  zu  überzeugen  und  demselben -
  auf  eine=seiner  eignen  tiefen  Einsicht  und  seinem  milden  Herzen  entsprechende -
  Art,  mit  Ernst  und  Nachdruck  zu  wehren.  Was  ließe  sich  erst
alsdann  erwarten,  wenn  das  lautschreiende  Unrecht  dieser  Szenen  biß  zu
den  Ohren  des  huldvollesten  und  gerechtesten  Monarchen,  allerhöchst  dessen
große  Seele  den  Bedrückern  der  Unschuld  so  gram  ist,  hindurchdringen,
und  das  Gerücht  vom  Skandal,  das  einer  Seiner  edlen  Knechte  anzurichten -
  fähig  war,  vor  dem  Throne  der  Majestät  erschallen  sollte!!
Universität.
Bibliott
D

Volage.
            
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