Metadaten : Über Einrichtungen und Schutzvorkehrungen zur Sicherung gegen Gefahren für Leben und Gesundheit der in gewerblichen Etablissements beschäftigten Arbeiter (2)

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diesem  festgehalten  wird;  ferner  durch  Einsteckdörner,  welche  durch  ein
Loch  der  Ausrückstange  und  gleichzeitig  durch  ein,  in  einem  unter  oder  neben
dem  Ausrücker  liegenden  Führungsstücke  befindlichen  dergl.  Loch  gesteckt
werden;  nach  Befinden  auch  durch  Haken,  welche  einerseits  fest  angehängt
sind  und  anderseits  in  Löcher  des  Ausrückers  eingreifen.
Eine  der  einfachsten  Konstruktionen,  mit  deren  Hilfe  die  an  einem  Hebel
angebrachte  Riemengabel  auf  einer  bestimmten  Stelle  festgehalten  werden
kann,  ist  die,  nach  welcher  man  den  Hebel  etwas  federnd  einrichtet  und
ihn  auf  eine  mit  zwei  Kerben  oder  Einschnitten  versehene  Gleitschiene ¬
  aufdrücken  läßt,  wobei  man  die  Lage  dieser  Kerben  so  bemißt,  daß
die  eine  der  Stellung  der  Riemengabel  entspricht,  wenn  dieselbe  den  Treibriemen ¬
  auf  der  Losscheibe  festhält,  während  alsdann  die  zweite  Kerbe  der
Riemengabelstellung  entspricht,  bei  welcher  der  Riemen  auf  der  Festscheibe  liegt.
Ist  der  Hebel  mit  dem  der  Form  der  Kerben  entsprechenden  Ansatze
in  eine  solche  eingeschnappt,  so  kann  er  sich  nicht  mehr  selbständig  bewegen
er  ist  vielmehr,  soll  er  wieder  verschoben  werden,  zunächst  etwas  mit  der
Hand  aufzuheben.
Betreffs  der  Ausrückevorrichtung  einer  Maschine  ist  noch  zu  verlangen
daß  der  Arbeiter  erstere  von  dem  Standpunkte  aus,  den  er  bei  der  Bedienung ¬
  oder  Benutzung  der  Maschine  zumeist  einnimmt,  leicht  erlangen
und  benutzen  kann.
Ist  eine  Maschine  lang  und  hat  deren  Bedienung  an  verschiedenen
Stellen  derselben  thätig  zu  sein,  wie  dies  bei  vielen  Spinnereimaschinen  der
Fall  ist,  so  muß  die  Ausrückevorrichtung  so  konstruiert  werden,  daß  der
Arbeiter  dieselbe  von  jedem  Standpunkte  aus  benutzen  kann,  den  er  bei  der
Bedienung  der  Maschine  einnimmt.
Man  erreicht  dies  bei  derartigen  Maschinen  am  einfachsten  dadurch
daß  man  die  Ausrückgabel  zunächst  für  deren  Bewegung  sicher  führt  und
überdies  direkt  resp.  durch  Hebel  mit  einer  Stange  in  Verbindung  bringt,
welche  über  oder  vor  der  betreffenden  Maschine  auf  deren  ganzen  Länge
hin  so  gelagert  ist,  daß  sie  von  der  Bedienung  der  betreffenden  Maschine
leicht  erreicht  werden  kann.
Fig.  165  zeigt  eine  derartige  Ausrückevorrichtung  im  Grundriß.
Auf  der  Hauptwelle  a  steckt  die  Festscheibe  b  und  die  Losscheibe  c.
In  den  mit  der  betreffenden  Maschine  verbundenen  festen  Öhren  f,,  f,—f.
ist  die  Stange  e  verschiebbar  gelagert.  Auf  der  rechten  Seite  von  e  ist
der  kugelige  Kopf  der  Riemengabel  d  aufgeschoben  und  mittels  Preßschraube
gehalten.
Über  der  Maschine  sind  die  Hebel  g  gelagert,  die  sich  um  einen  festen
Punkt  h  drehen  und  je  in  einem  Schlitz  einen  mit  der  Stange  e  verbundenen
            
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