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Mandat; Geschaͤftsfuͤhrung.
competit actio. Ipsi sane, qui mandavit, adversus ¬
te mandati actio est ; sed et tibi adversus ¬
eum contraria, si quid forte supererogasti.
Das letzte Gesetz insbesondere ist so bestimmt wie möglich;
es setzt einen gültigen Auftrag des B. an C. voraus,
und doch soll C. gegen A. actione negotiorum gestorum
klagen können, und umgekehrt.
Die mir gemachten Haupteinwendungen gehen im Wesentlichen =
dahin: Es gehöre zur Natur der negotiorum
gestio, daß der Geschäftsführer freywillig handle. In
unserm Fall aber sey C., wegen des von B. uͤbernommenen
Auftrags zum Handeln für A. verpflichtet, mithin sey
seine Geschäftsführung keine freywillige Handlung. Auch
entscheide folgendes Fragment ganz gegen meine Ansicht:
L. 53. mandati (17. 1.) Papinianus lib. 9.
quaestionum.
Qui fide alterius pro alio fideiussit praesente,
et non recusante, utrosque obligatos habet iure
mandati. Quod si pro invito, vel ignorante,
alterutrius ’) mandatum secutus fideiussit, eum
solum convenire potest, qui mandavit, non
etiam reum promittendi. Nec me movet, quod
pecunia fideiussoris reus liberetur; id enim
contingit, etsi meo mandato pro alio solvas.
Allein den ersten Einwand kann ich nicht gelten lassen. Nur
soviel sagen die Gesetze, daß der, welcher unentgeltliche
Auslagen machen mußte, wie z. B. ein alimentirender Vater,
seine Auslagen nicht zurückfordern könne. Tutoren und
7) Gewiß liest man sonst besser: alterius.