Inhaltsverzeichnis : Allgemeines deutsches Handelsgesetzbuch

Beweg.  der  Planeten  um  die  Sonne.  303
durch  den  wahren  Ort  des  Planeten  gezogen  worden
gemacht  wird.  Wenn  man  also  einen  Kreis  ANP
auf  die  große  Axe  AP  der  Bahn,  als  auf  den  Durchmesser, =
  beschrieben  hat,  so  richtet  man  die  Ordinate
RMN  durch  den  Punkt  M,  auf,  in  welchem  der
Planet  zu  stehen  angenommen  ist;  und  an  das  Ende
dieser  Ordinate,  führt  man  den  Halbmesser  CN,  so
bestimmt  dieser  die  eccentrische  Anomalie  AN  oder
ACN.
Die  mittlere  Anomalie,  ist  die  Weite  von  der
Sonnenferne,  die  mit  der  Zeit  proportional  angenommen ¬
  wird;  es  ist  diejenige,  welche  gleichförmig  zunimmt, ¬
  und  von  der  Sonnenferne  bis  zur  Sonnennähe =
  gleich  fortgeht;  es  wird  also  ein  Planet,  der  sechs
Monate  braucht,  von  A  nach  P  zu  gehen,  am  Ende
des  ersten  Monats  30  mittlere  Anomalie  haben,  60
am  Ende  des  zweeten,  und  so  fort,  da  seine  Entfernung =
  beständig  mit  der  Zeit  proportional  zunimmt.
Wenn  man  zu  Bezeichnung  der  mittlern  Anomalie,
eine  Linie  CX  zieht,  und  annimmt,  daß  diese  Linie
sich  gleichförmig  um  den  Mittelpunkt  C  bewegt,  so
wird  die  Linie  CX  anfänglich  weiter  fortgegangen
seyn,  als  die  Linie  CN,  weil  AN  viel  langsamer  in
der  Sonnenferne  zunimmt,  wo  die  Bewegung  des
Planeten  geringer  ist,  als  die  mittlere  Bewegung,  und
dieser  Fortgang  wird  so  lange  wachsen,  als  die  Geschwindigkeit ¬
  des  Planeten  geringer  ist,  als  seine  mittlere =
  Bewegung;  hierauf  wird  der  Punkt  N  sich  dem
Punkte  X  nähern,  bis  sich  beyde  in  der  Sonnennähe
vereinigen;  da  fallen  die  drey  Anomalien  zusammen,
und  sind  alle,  180  Graden  gleich.
Der  Unterschied  zwischen  der  wahren  und  mittlern
Anomalie,  giebt  die  Gleichung  der  Bahn  oder  die
Gleichung  des  Mittelpunkts.
483.  Weil
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer