Metadaten : Abhandlungen aus dem Pandektenrecht (1[,1])

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Dass  sie  hier  sich  finden,  rührt  daher,  dass  man  zwar
Zurechnung  zu  lehren  vorgiebt,  aber  nicht  in  dem  Elemente
der  Zurechnung,  in  dem  Willen  Stellung  nimmt,  die  Ausströmungen -
  unter  dieser  Perspective  sich  ansieht  und  sie,
so  weit  sie  auch  fortlaufen,  auf  diesen  Ausgangspunct  zurückführt: ¬
  sondern  beim  Thatsächlichen,  bei  der  Handlung,
sofern  sie  Äeusserlich  dem  Erfolg  am  Nächsten  ist,  sich
festpflanzt  und  von  hier  aus  Umschau  hält.  Je  nachdem
nun  in  diesem  Momente  der  Thäter  Unrecht  oder  Anderes,
oder  gar  Nichts  weiss  oder  denkt,  hat  er  mit  Dolus  oder
auch  nur  mit  Culpa  gehandelt.  In  dieser  Theorie  liegen
allerdings  die  Dinge  recht  weit  und  unvermittelt  auseinan
der,  und  weil  dieselbe  doch  für  eine  solche  der  Zurechnung,
also  der  Willensbestimmtheiten  sich  ausgiebt,  konnte  die
Vorstellung  Eingang  finden,  als  ob  auch  auf  diesem  Gebiete
Abschnitte  und  leere  Räume  zu  finden  wären  und  die  Sache
in  ihrem  Fortgang  an  irgend  welcher  Stelle  eine  andere
Natur  annähme.
Nun  bleibt  aber  die  Theorie  nicht  bei  der  Sache,  wenn
sie  von  Zurechnung,  also  von  dem  Willen  und  Thun  des
Individuums  gegen  das  Recht  zu  reden  anfängt,  und  dann
Zustände  des  Individuums  an  einem  zufällig  bestimmten
Zeitpuncte  zu  beschreiben  fortfährt.  So  wenig  als  wenn  sie
das  Einemal  die  Handlung  des  Individuums  mit  dessen  Bewusstseyn ¬
  vom  Recht  und  vom  Erfolg,  das  Andèremal  mit
dem  Paterfamilias  vergleicht.  Gerade  als  wenn  Jemand
einen  vollständigen  Begriff,  etwa  von  der  physiognomischen
Bildung  gewisser  Individuen  zu  geben  gedächte,  und  damit
anfienge  die  Einen  von  vorne,  und  damit  fortführe,  die  Andern ¬
  von  hinten  zu  zeigen.  Wir  wären  unstreitig  geneigt,
hier  nicht  an  eine  Verkehrtheit  oder  ein  Umspringen  der
Gesichter,  sondern  vielmehr  an  eine  Verkehrtheit  der  Methode ¬
  zu  denken.
Dass  das  Individuum,  sofern  es  Nicht  denkt  oder  weiss
oder  thut,  für  die  Zurechnung  überhaupt  nicht  existirt,  ist
schon  erörtert  worden.  Das  Nicht-voraussehen  des  Erfolgs
            
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