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Dass sie hier sich finden, rührt daher, dass man zwar
Zurechnung zu lehren vorgiebt, aber nicht in dem Elemente
der Zurechnung, in dem Willen Stellung nimmt, die Ausströmungen -
unter dieser Perspective sich ansieht und sie,
so weit sie auch fortlaufen, auf diesen Ausgangspunct zurückführt: ¬
sondern beim Thatsächlichen, bei der Handlung,
sofern sie Äeusserlich dem Erfolg am Nächsten ist, sich
festpflanzt und von hier aus Umschau hält. Je nachdem
nun in diesem Momente der Thäter Unrecht oder Anderes,
oder gar Nichts weiss oder denkt, hat er mit Dolus oder
auch nur mit Culpa gehandelt. In dieser Theorie liegen
allerdings die Dinge recht weit und unvermittelt auseinan
der, und weil dieselbe doch für eine solche der Zurechnung,
also der Willensbestimmtheiten sich ausgiebt, konnte die
Vorstellung Eingang finden, als ob auch auf diesem Gebiete
Abschnitte und leere Räume zu finden wären und die Sache
in ihrem Fortgang an irgend welcher Stelle eine andere
Natur annähme.
Nun bleibt aber die Theorie nicht bei der Sache, wenn
sie von Zurechnung, also von dem Willen und Thun des
Individuums gegen das Recht zu reden anfängt, und dann
Zustände des Individuums an einem zufällig bestimmten
Zeitpuncte zu beschreiben fortfährt. So wenig als wenn sie
das Einemal die Handlung des Individuums mit dessen Bewusstseyn ¬
vom Recht und vom Erfolg, das Andèremal mit
dem Paterfamilias vergleicht. Gerade als wenn Jemand
einen vollständigen Begriff, etwa von der physiognomischen
Bildung gewisser Individuen zu geben gedächte, und damit
anfienge die Einen von vorne, und damit fortführe, die Andern ¬
von hinten zu zeigen. Wir wären unstreitig geneigt,
hier nicht an eine Verkehrtheit oder ein Umspringen der
Gesichter, sondern vielmehr an eine Verkehrtheit der Methode ¬
zu denken.
Dass das Individuum, sofern es Nicht denkt oder weiss
oder thut, für die Zurechnung überhaupt nicht existirt, ist
schon erörtert worden. Das Nicht-voraussehen des Erfolgs