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3) Relative Unstatthaftigkeit von Nebenbestimmungen
(311 —329).
§. 84. Die Unstatthaftigkeit bedingter Einsetzung oder Enterbung
eines suus heres. Eigentliche Bedeutung derselben. [L. 28
de cond. inst. L. 68 de H. J.J. (311—317).
Fortsetzung. Ausnahme hinsichtlich der Einsetzung unter einer
§. 85.
potestativen Bedingung. (L. 86 pr. de cond. inst.
L. 1 §. 8 si quis omissa c. t.) (317—320).
Fortsetzung. Justinianeisches Recht. (L. 4 de H. J. L. 1
§. 86.
§. 8 de suis). (320 f.).
Fortsetzung. Einsetzung eines suus heres unter einer natür§. ¬
87.
lich, rechtlich oder sittlich unmöglichen Bedingung (322—325).
Bedingte Zuwendung des Pflichttheils (325 f.). — Novelle
§. 88.
115. (326—329).
Nebenbestimmungen als Gegenstände des Rechtsstreits
C.
(329—336).
§. 89. Die Vertheidigung mittelst der Behauptung, daß ein Rechtsgeschäft ¬
eine eigentliche Nebenbestimmung enthalten habe,
hatte im reinen R. R. nie den Charakter einer exceptio
(329—331). Nach heutigem Recht hat sie den Charaktei
des Läugnens bei der Behauptung einer aufschiebenden Befristung ¬
oder Bedingung, den der Einrede bei der Behauptung ¬
einer zielsetzenden Befristung, einer auflösenden Bedingung ¬
und eines Modus. (331—333).
Die Beweislast trifft bei dem Streit über die Betagtheit oder
§. 90.
Unbetagtheit, Bedingtheit oder Unbedingtheit eines Rechtsgeschäfts ¬
den, der einen Anspruch aus dem Rechtsgeschäft verfolgt. ¬
(333—337).
Nachträge:
Bemerkungen über die Turiner Institutionen=Glosse Nr. 394.
(337—33
Bemerkungen über die Regel: Dies incertus in testamentis
II.
de
condicionem facit. (L. 13 quando dies. L. 79 §
cond, et dem. L. 104 §. 6 de legat. I. L. 9 C. de H. J. —
L. 30 §. 4 de legat. 1.). (340—346).