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von der unvordenklichen Zeit, was wenigstens in der Stelle
J. P. O. XV. 2.
wahrscheinlicher ist, während wir hinsichtlich
J. P. O. V. 27.*)
der Ansicht von Unterholzer beizupflichten geneigt sind, verstehen, ¬
lassen jedenfalls weder für den Begriff, noch die
allmählige Ausbildung oder die Erfordernisse der Unvordenklichkeit ¬
etwas entnehmen.
Unterholzer 1. c. §. 145. 146.
In unserm einheimischen Rechte ist sonach theils
im Allgemeinen der Einfluß der unvordenklichen Zeit auf
Begründung von Zuständen und Rechten anerkannt, theils
und insbesondere die Verpflichtung wie Exemtion von öffentlicher ¬
Steuer auf unvordenklichen Besitz gegründet.
Betrachten wir endlich die Quellen des gemeinen
Rechtes im Allgemeinen und Ganzen, so ergibt
sich aus dem Besprochenen, daß im gemeinen Recht die
Lehre von der unvordenklichen Zeit keineswegs vollständig
entwickelt ist, sondern nur einzelne Andeutungen über dieselbe, ¬
sowohl fragmentarisch hinsichtlich der Gegenstände als
*) Quae vero bona status imperii sibi invicem pignoris jure
ante hominis memoriam obligaverunt, in iis reluitioni
aliter locus non detur, nisi possessorum exceptiones et merita
causarum sufficienter examinentur. Quodsi bona ejusmodi
durante hoc bello, vel absque praevia causae cognitione
vel non soluta sorte ab aliquo occupata fuerint, una cum
documentis statim plenarie prioribus possessoribus reddantur
et si sententia reluitioni locum concedat, inque rem judicatam ¬
transierit, atque sorte numérata restitutio subsecuta
fuerit; dom'no quidem directo liberum esse debet, in hujusmodi ¬
terras oppignortas ad se reversas suae religionis exercitium ¬
publice introducere, incolae tamen aut subditi migrare