17
sersten Ziele ihrer Vollkommenheit genähert zu haben -
scheinen; zu einer Epoche, wo die Vorurtheile, -
wo die Ueberbleibsel einer alten Barbarey
nur noch durch abgenutzte, geschwächte, leicht zerreißbare -
Bande fesseln; zu einer Epoche, wo die
ganze Welt von Frankreich, zur Ehre und zum
Ruhme der Menschheit, einen edlen und großen
Gebrauch der seltenen und besondern Vorzüge, die
nur ihm allein anvertraut sind, zu fordern scheint;
zu einer Epoche endlich, wo man zum unschätzbaren -
Glücke einen Fürsten auf dem alten und verehrten -
Throne der französischen Monarchen sitzen
siehet, den der Himmel zur Begünstigung der Bemühungen -
des Nationalgenies und des Vaterlandsgeistes -
bestimmt zu haben scheint. Er kann die Repräsentanten -
seiner Unterthanen auffordern, ihn
in seinen erhabenen Entwürfen zu unterstützen,
weil er eine gerechte Vorstellung von der wahren
Größe hat, weil er weis, weil er fühlt, daß der
Ruhm des Monarchen und das Glück seiner Unterthanen -
unzertrennlich sind, und daß der Glanz
einer Regierung durch das helle Licht des Jahrhunderts, -
in welche sie fällt, erhöht wird.
Endlich sind die Minister des Regenten gegen=B -
Beytr. 3. fr. St. 5. St.
Max-Planck-Institut für
Oberlausitzische Bibliothek
europäische Rechtsgeschichte
der Wissenschaften