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kreisförmigen Bewegungen in der Bahn MN und in der
Bahn zusammensetzt, immer die von Can den Jupiter
m gezogene Cm mit der von der Erde E an den gleichzeitigen ¬
Ort s der Sonne gezogenen Es parallel seyn muß, und
sich im Mittel CE : Cm wie 5,20279: 1 sich verhält;
folglich ist, weil auch mo : 5E = 5,20279 : 1, mo : sECE =
1Ci. Da nun wegen der Parallelen Cm und Es die
Winkel CmE und mEs gleich, und wegen CES Cm, ais
die zwey übrigen Winkel der Dreyecke CEm, Ems
nothwendig spitz sind; so sind diese Dreyecke gleichwinklicht
(VI, 7.), und wegen der gemeinschaftlichen Seite mE einander ¬
gleich (I, 26.). Folglich ist CmsE ein Parallelogramm, ¬
und die Bahn MN der scheinbaren Bahn SS der
Sonne um die Erde gleich und ähnlich, welches in §. 95.
auch von dem Mars bewiesen worden ist. Demnach werden
auch die scheinbaren Bewegungen des Jupiters dieselben
seyn, wie unter der im 102ten §. gemachten Voraussetzung,
wenn man die Sonne um die Erde sich bewegen, und den
Jupiter um die Sonne eine Bahn beschreiben läßt, welche
der Bahn (C gleich und ähnlich ist, und in einerley Zeit
mit dieser beschrieben wird. Nimmt man aber die Erde
als beweglich an; so wird der Jupiter um die ruhende Sonne ¬
dieselbe Bahn beschreiben, welche man ihm unter der
vorhergehenden Voraussetzung um die sich bewegende Sonne ¬
angewiesen hatte, wie dieses §. 98. von dem Mars bewiesen ¬
worden ist.
§. 107. Man beobachte, wenn der Jupiter sich in
der Nähe seiner Opposition mit der Sonne befindet, die
Verfinsterung eines seiner Trabanten, und berechne mittelst
der bekannten synodischen Umlaufszeit dieses Trabanten (§.
104.) die Zeiten der folgenden Verfinsterungen desselben,
indem man zu der beobachteten Zeit einen, zwey, drey u. s.
w. synodische Umläufe addirt. Man wird finden, daß die
Verfinsterungen immer später und später als nach der Berechnung ¬
eintreffen, so wie der Jupiter von seiner Opposition ¬
abrückt, mithin sein Abstand von der Erde wächst.
In der Nähe seiner Conjunktion mit der Sonne wird der