Objekt : Oesterreichisches Ehegüterrecht (1)

der  Wissenschaft.
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den  zu  lassen.  Hâtte  der  Provinzialmedicus  zu
Wexioe  Rothmann  sich  nicht  seiner  angenommen, ¬
  und  den  Vater  dahin  gebracht,  dass  er
ihn  Medicin  studiren  liess,  so  wâre  Linné's  grosses ¬
  Genie  unterdrückt  worden.  Unter  vielen
Mühseligkeiten  und  in  grosser  Dürftigkeit  legte
er  die  akademischen  Jahre  zurück.  Celsus,  Professor ¬
  der  Theologie  zu  Upsal,  und  Rudbeck  nahmen ¬
  sich  feiner  zuletzt  an.  Er  durchreiste  auf
Kosten  der  Akademie  Lappland,  machte  nach
seiner  Zurückkunft  mit  der  Tochter  des  Doktor
Moräus,  seiner  nachmaligen  Frau,  Bekannt
schaft,  die  ihm  Geld  nach  Holland  zu  reisen
und  dort  zu  promoviren  gab.  Durch  Boerhaa
ve  wurde  er  dem  Doktor  Cliffort  empfohlen,  der
ihn  auf  kurze  Zeit  nach  England  schickte,  und
dessen  Garten  und  Herbarium  er  nutzte.  Nach
Rudbecks  Tod  ward  er  Professor  der  Botanik  zu
Upsal.  Der  König  hob  ihn  in  den  Adelstand,
machte  ilin  endlich  zum  Archiater  und  Ritter
des  Nordstern-  Ordens.  Er  starb  den  8.  Januar
1778.  Linné's  Schriften  sind  zu  zahlreich,  als
dafs  wir  sie  alle  hier  anzeigen  könnten,  Wir
wollen  uns  begnügen,  nur  die  neuesten  und
brauchbarsten  Ausgaben  seiner  Schriften  hier
anzuzeigen.  Sein  eigentliches  Verdienst  um  die
Botanik  besteht  in  richtige  Bestimmung  der  Gattung, ¬
  Festfetzung  eines  Gattungs-  und  Trivial¬
            
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