Bes. Theil. Fünftes Buch. Das Erbrecht.
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gleich diese Legitimationsart nur eine subsidiäre ist. Glück a. a. O,
§. 139.
§. 2. I. de her., quae ab int. defer. (L. 23. D. de adoptionib.)
L. 10. C. de adopt. VIII, 48. — S. §. 554., wo auch schon die
Rede gewesen ist von der Wirkung, welche die ausnahmsweise einer Frau
gestattete Adoption auf das Erbrecht hat, nämlich im Texte zur Note 8.
Ueber die Frage: ob Adoptivkinder den Ascendenten des Adoptivvaters
beerben können? s. Thibaut civ. Abh. S. 302—304. und v. Löhr
Magaz. IV. S. 134.
4) v. Löhr Magaz. III. Abh. XI. S. 397—405. — A. M. ist Glück
§. 159. C.G. Schmitt D. de adoptione minus plena (Jen. 1823. 8.)
p. 10. not. n. Thibaut civ. Abh. S. 115—117. (Nr. II.). Die
hier vorgetragene Meinung beruht hauptsächlich auf folgenden Gründen:
1) der Grundsatz adoptio tamdiu nocet quamdiu durat (L. 6. §. 4.
D. de B. P. c. t. §. 626. Note 9.) ist ja keine Folgerung aus dem
früheren Rechte, wonach nur Agnation Erbrecht gewährte, sondern
eine Einschränkung des durch den Prätor eingeführten cognatischen Erbrechts, ¬
er kann daher als lex specialis neben der neuen Regel eben so
gut bestehen, wie neben der älteren. 2) Die L. 10. C. de adoptionib.
(§. 554. Note 5. und §. 561. Note 7.) beruhte lediglich darauf, daß
durch Adoption Kindeserbrechte gegen den leiblichen Vater verloren gingen.
Schwerlich aber ist anzunehmen, daß die in jener Constitution enthaltene ¬
wichtige Bestimmung durch die Nov. 118. stillschweigend aufgehoben, ¬
oder damals in Vergessenheit gerathen seyn sollte.
Vgl. meine ¬
Forts. des Glückschen Comment. Bd. XXXV. S. 173-179.
5) §. 3. I. SCto Orphit. L. 5. C. eod. VI, 57,
6) Nov. 18. c. 5. Nov. 89. c. 12. §. 4. u. 6. — Ueber den heutigen
Gebrauch dieses Rechts s. G. J. F. Meister pract. Bem. aus dem Civil= =
u. Crim. R. I. Abh. XIV.
7) Nov. 89. c. 15. pr. (vgl. Nov. 12. c. 3. Nov. 74. c. 6.). — Ueber
die sehr streitige Auslegung dieser Worte s. Heise de successorib. necessariis ¬
(Goett. 1802.) §. 29. 30. Glück a. a. O. §. 133137. -
u. Archiv f. civ. Pr. XII. Abh. XXII. und das. besonders S. 450 fgg.
Meine Forts. des Glückschen Comment. Bd. XXXV. S. 159 fg.
Eine andere Ausnahme, welche aber ihrer Natur nach gegenwärtig nicht
mehr anwendbar ist, s. in der L. 5. C. ad SCt. Orphitian. VI, 57.
8) Nov. 118. c. 1.
9) Dahin gehört auch, was eine zur zweiten Ehe geschrittene Mutter durch
Beerbung eines Kindes der früheren Ehe erhalten hat, soweit das Vermögen =
von dem Vater des Kindes herrührt. Nov. 22. c. 46. — Glück
§. 154. S. 592. 593.
10) Nov. 22. c. 23. (§. 542. Nr. 1, 1.).
11) L. 3. und 4. D. si pars hered. petat. V, 4. (pgl. Bd. I. §. 177.
Note 7. b.).