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von den Kunst=Trteben.
a sen der Thiere sehr von einander unterschieden, ¬
weil die Seelen selbst verschiedener Art
sind; und eines jeden Körper ist zu den Neigungen =
und Fähigkeiten der Seele eingerichtet. ¬
Der Löwe hat, als ein mächtiges
und freches Thier/ starke Zähne und Klauen,
der Stier hat seine Hörner, der Eber
seine Hauer von der Natur zu Waffen bekommen. =
Hingegen haben Hirsch und Hase, =
als furchtsame Thiere, zwar einen zur Flucht
geschickten Leib, aber sie sind wehr= und
waffenlos. Kein furchtsames Thier ist von
der Natur mit Waffen versehen, noch irgend
ein freches und streitbares Thier von denselben =
entblösset. Dem Menschen aber hat sie,
weil er weise ist, und allein unter allen Thieren =
des Erdbodens was göttliches an sich hat,
statt aller Wehre und Waffen, Hände gegeben; =
ein Werkzeug, das zu allen Künsten
nöhtig und im Kriege und Frieden dienlich
ist. Daher braucht er kein Huf, Horn oder
Zahn, sondern kann sich mit der Hand,
Schuhe, Panzer, Spieß und Pfeile, Hauser =
und Mauren bereiten, Kleider weben,
Netze stricken, und auf solche Art nicht allein
über die Land=Thiere, sondern auch die, so im
Wasser und in der Luft sind, Herr werden.
Mit diesen schreibt er im Frieden und in der
Gesellschaft Gesetze, richtet den Göttern Altäre =
und Bildsäulen auf, verfertiget Schiffe
Flöhten, Leyern, Messer, Zangen und andere =