Vorrede.
eder Vater führt dem Fremden gern feine
Kinder vor und erwartet von ihm mit selbstgefalliger ¬
Miene ein Urtheil über die Wesen, mit
denen er gleichsam verwebt ist.
Auch ich übergebe hier dem Publico das
Product weniger Nebenstunden, die eine gerauschvolle ¬
Praxis mir übrig liefs — aber nicht
mit der partheiischen Eigenliebe, die dem Vaterherzen ¬
so verzeihlich ist, sondern mit der
gröfsten Bescheidenheit, und von dem geringen
Werthe meiner Arbeit überzeugt.
Schon mehrere Jahre hatte ich die Materialien ¬
zu dieser Schrift gesammelt, ich hatte
den Stand, seitdem ich die Ehre hatte, ihm
anzugehören, soviel die Gelegenheit sich mir
dazu darbot, unter allen Beziehungen, in allen
Lagen