thumbs : Wangemann, Julius: ¬Der Advocatenstand

Vorrede.
eder  Vater  führt  dem  Fremden  gern  feine
Kinder  vor  und  erwartet  von  ihm  mit  selbstgefalliger ¬
  Miene  ein  Urtheil  über  die  Wesen,  mit
denen  er  gleichsam  verwebt  ist.
Auch  ich  übergebe  hier  dem  Publico  das
Product  weniger  Nebenstunden,  die  eine  gerauschvolle ¬
  Praxis  mir  übrig  liefs  —  aber  nicht
mit  der  partheiischen  Eigenliebe,  die  dem  Vaterherzen ¬
  so  verzeihlich  ist,  sondern  mit  der
gröfsten  Bescheidenheit,  und  von  dem  geringen
Werthe  meiner  Arbeit  überzeugt.
Schon  mehrere  Jahre  hatte  ich  die  Materialien ¬
  zu  dieser  Schrift  gesammelt,  ich  hatte
den  Stand,  seitdem  ich  die  Ehre  hatte,  ihm
anzugehören,  soviel  die  Gelegenheit  sich  mir
dazu  darbot,  unter  allen  Beziehungen,  in  allen
Lagen
            
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