Volltext : Löwenfeld, Hermann: ¬Das Recht der Actien-Gesellschaften

Anhang.
582
Sechster  Fall.
Demnächst  verkauft  die  Gesellschaft  die  Kohlengrube
«Hoffnung»  für  1000000  M,  und  verordnet  durch  Statutenänderung, -
  dass  der  Erlös  in  Höhe  von  675000  %  auf  die
Capitalsreduction  anzurechnen,  und  im  Restbetrage  von
325000  A  dem  Betriebscapital  dauernd  zuzuführen  sei.
Die  nächste  Bilanz  lautet  daher:
Bilanz
der
Actiengesellschaft  Louisenhütte.
(Zahl  der  Actien:  9000  Stück.
Passiva.
Activa.
M
M
Eigenthum  der  Gesellschaft ¬
  ist  die  bei  X
belegene  Louisenhütte
nebst  allen  etc.
1  325000
Baares  Betriebscapital
ooo00
Cassa-Conto
Abschreibungen  auf  Grund
28000
Guthaben  bei  Banquiers
ooo00
stücke  und  Gebäude
oooo00
Fabrications-Conto
oooo00
Erneuerungstonds
ooo  o00
Materialien-Conto
etc.  etc.
ooo0
Assecuranz-Conto
oooc
Feuerungs-Conto
etc.  etc.
Siebenter  Fall.
Es  wird  angenommen,  dass  die  Gesellschaft  gemäss  dem
Fall  1b  durch  Inferirung  der  Louisenhütte  unter  hypothekarischer -
  Belastung  derselben  mit  900  000  %  und  mit
1000000    Betriebscapital  gegen  Ausgabe  von  6000  Stuck
Actien  gegründet  ist.  Die  Gesellschaft  ist  in  Verlegenheiten
gerathen.  Grosse  Verluste  haben  es  ihr  unmöglich  gemacht,
rechtzeitig  ihre  Maschinen  und  Utensilien  zu  erneuern.  Das
Hüttenwerk  hat  seine  Concurrenzfähigkeit  verloren.  Wiederholt -
  vorgenommene  Schätzungen  erweisen,  dass  es  höchstens
noch  einen  Werth  von  600000    hat.
Eine  bei  dieser  Sachlage  errichtete  Bilanz  müsste  wie
folgt  lauten:
            
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