Volltext : Erbrecht (500)

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licher  Vorschrift  volle  Wahre,  volles  Marknutzungsrecht, ¬
  sey  wahrer  Markgenosse.  Als  Belege  dieses
Satzes  können  hier  vorerst  angeführt  werden  die
bei  Veräußerung  von  Höfen  vorkommenden  Formeln,
j.  B.  «  mansum  seu  locum  dictum  de  Pupping«stede ¬
  in  parochia  Suetwinclo  cum  suis  juribus
«  et  attinentiis,  ut  alii  legiones  (?)  ibidem,  cum
«una  warandia  dicta  florum  et  tribus  minutis
a  dostwar»9).  Die  letzten  Worte  müssen  übersetzt
werden:  mit  einer  Blumwahr  und  drei  Dustwahren;
Blumwahr  ist  Berechtigung  zu  Blumholz,  d.  i.  hohem =
  Holz,  Dustwahr  Berechtigung  zu  Dustholz  d.  i.
Brennholz.  An  einem  andern  Orte  heißt  es:  amynen
e  hoff  genannt  die  Kamper  hoff  myt  aller  synen
a  toebehorynge  lenderyen  und  Markengerechtycheit0
«  Huesen,  hove,  garden,  des  guedes  Markengerechtige ¬
  keit  halff,  sowoll  im  Hagener  hoewalth  als  Boeler
a  Marcke»  *1).  Dann  folgende  Stelle:«  das  Marakenholz, =
  so  zu  dem  Hofe  gehörig  ist,  soll  denen
e  Pächtern  zu  ihrem  Brand  und  nothwendigen
a  Gebrauch  gelassen  werden)  12).  Ferner:  «  Als
a  Dietrich  Voß
—  —  abermals  angehalden,  dat
a  syne  Druvels  huve,  so  ein  dübbelde  huve  betymmert
a  in  der  Ryxmarken  gelegen,  ouch  in  der  ordnung
9)  Urk.  von  1241.  in  XVI.  S.  125.  s.  auch  ebendas.  S.  126.
10)  Urk.  von  1560.  in  Sethe  Anh.  S.  67.
11)  Urk.  von  1581.  ebendas.  S.  47.
12)  Urk.  von  1737,  ebendas.  S.  29.
            
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