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ben soll, keine Beschreibung zu den Acten genommen worden -
ist, und daß auch in dem, mit Hünk angestellten,
articulirten Verhör, die von ihm gestohlenen Sachen ihm
nicht einzeln, und mit namentlicher Erwähnung derselben
im Protocoll, vorgelegt worden sind, daß man von dem
taxirten Werth derselben ihm keine Nachricht gegeben hat,
ihn auch selbst bei der Meinung läßt, daß es nicht viel
gewesen sey, was er gestohlen, und daß man endlich der
Wittwe Reich die, von ihr in Anspruch genommenen,
Gegenstände, ohne Weiteres, hat verabfolgen lassen, so
daß also nunmehr ein specielles Anerkenntniß der entwendeten -
Sachen auch nicht mehr nachträglich von Hünk
bewirkt werden kann.
Ich glaube, darum nicht zu viel zu sagen, wenn ich
den Thatbestand in dieser Untersuchung für völlig ungewiß -
anspreche!
Ich komme nun zu dem Hauptverbrechen, dessen
Hünk beschuldigt wird, nämlich die Tödtung des Nicolaus -
Andreas Liebe zu I-rode, dessen Untersuchung
früher angefangen, jetzt, nach Verlauf von bald
„neun und zwanzig Monaten"
vollends hat zur Endschaft gebracht werden wollen.
Nachdem nämlich Hünk's Ehefrau, Eva Maria
geb. St—, auf mehrmaliges Zureden des Criminalgerichts, -
besonders aber aus Furcht, noch länger in's Gefängniß -
geschmissen und krumm und lahm
zu werden, gestanden hatte, daß ihr Ehemann an dem
Abend, wo Liebe erschlagen worden sey, einen Sack voll
Frucht in das Haus getragen, und ihr damals gesagt
habe, daß Liebe todt sey, gestand auch Hünk, nachdem -
ihn seine Frau besonders durch die Rede dazu vermocht -
hatte:
3. f.d. u. a. C. R. P. H.2.
Voge
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zu Berlin