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Es lässt sich diesem Zusammenhange l. 27. §. 1. unterstellen. ¬
„Cum servi ad negotiationem praepositi, cum alio contrahentes, ¬
personam mulieris, ut idoneae, sequuntur, exceptio Se
natusconsulti dominum summovet; nec videtur deterior causa
domini per servum fieri, sed nihil esse domino quaesitum,
non magis, quam si litigiosum praedium seraus, aut liberum
hominem emerit.
Die Eigenthümlichkeit des Falles, in welchem hier den
Kläger except. SCt. Vellej. soll entgegengestellt werden, bietet
kein besonderes Interesse. Wenn der Herr, dasern er selbst
mit einer Frau ein Geschäft abgeschlossen hätte, hinsichtich
dessen ihm, wenn er daraus klagen sollte, jene Ausflucht entegenstehen ¬
sollte, so versteht es sich von selbst, dass, wenn
seine Sclaven dies als seine Stellvertreter gethan haben, dasselbe -
gelten muss.
Den übrigen Inhalt des Satzes unter Num. 2. Bestätigen
folgende Stellen.
„l. 8. §. 3. Interdum intercedenti mulieri et condicti
competit, puta si contra Senatusconsultum obligata, debiterem -
suum delegaverit, nam hic ipsi competit condictio, quenadmodum ¬
si pecuniam solvisset, condiceret; solvit enim et qui
reum delegat.
Eines eigenen Schuldners mit Genehmigung eines Dritten
erfolgte Anweisung an leszteren zu zahlen (delegatio), steht
einer wirklich geleisteten Zahlung gleich.
Also; wenn eine Frau, nach vorhergegangener, zur Zalilung ¬
für einen Andern, wenn das Senatusconsultum nicht ent
gegenstände, verbindenden Handlung, statt zu zahlen, ihren
Schuldner delegirt, so kann sie die Aufhebung der Delegation
fordern, und um so mehr, wenn sie statt zu delegiren, wiri
lich gezahlt hatte, auf des Gezahlten Zurückzahlung klagen.
„J. 32. §. 1. Si mulier rem a se pignori datam per ittercessionem ¬
recipere velit, fructus etiam liberos recipit; et
si res deterior facta fuerit, co nomine magis aestimetur. Sed
si creditor, qui pignus per intercessionem accepit, hoc ali
vendidit, vera est eorum opinio, qui petitionem dandam ei pufant ¬
et adversus bonae sidel emptorem, ne melioris conditionis
emptor sit, quam fucrit venditor.
Wenn eine Frauensperson ein Pfand für eine fremde
Schuld bestellt hat, als in welchem Falle eine Intercession derselben ¬
vorliegt, so kann sie nicht nur die verpfändete Sache,
sondern auch die davon gewonnenen Früchte (wäre Geld gezahlt ¬
worden, so träten Zinsen an der Früchte Stelle) und
zugleich Entschädigung verlangen, daferne die Sache ver
schlechtert worden. Und da ein Verkäufer auf den Abkäufer