Volltext : Fabre, Jean-Antoine: Herrn Fabres Versuch über die vorteilhafteste Bauart hydraulischer Maschinen und insbesondere der Getraidemühlen

des  Verfassers.
Fluße  beweget  werden,  und  bey  dem  Baue  des  Räderwerks =
  zu  beobachten  habe.  Jch  zeige  die  Gesetze
der  Durchmesser  der  Zapfen  liegender  und  stehender
Wellen,  die  Bestimmungsart  der  Gewichte  aller  Theile
einer  Maschine,  der  Dimensionen  und  Effecte  der  Maschinen, =
  von  denen  ich  in  dem  ersten  Theile  geredet
habe.  Jch  beschließe  diesen  Abschnitt  mit  Anwendungen =
  auf  alle  diese  Fälle.
Der  dritte  Abschnitt  enthält  die  Ausübung  bey
Getraidemühlen,  welche  von  dem  Stoße  des  Wassers
beweget  werden.  Nachdem  ich  erkläret  habe,  was
sich  auf  die  Steine,  auf  die  Art  sie  zu  behauen,  auf  die
Art,  die  Menge  des  in  einer  Stunde  zu  erwartenden
Mehles  zu  finden,  und  auf  alles  das  beziehet,  was
man  in  Ansehung  der  Wellen,  der  Steine,  der  Zapfen
und  der  Stege  zu  beobachten  hat,  gebe  ich  die  Regeln
an,  die  man  befolgen  muß,  um  den  größten  und  besten
möglichen  Effeet  bey  den  Mühlen  hervorzubringen,  von
denen  wir  in  dem  zweeten  Theile  gehandelt  haben,  und
welche  von  einem  Gefälle  Wasser,  von  einem  Flusse
und  mittelst  eines  Aufziehwehres  bewegt  werden;  ich
schliesse  mit  der  Anwendung  vorhergehender  Regeln
auf  den  Bau  der  Mühlen  in  allen  den  Fällen,  die  wir
untersucht  haben.
Am  Ende  einer  jeden  Regel  habe  ich  den  Satz  angezeigt, =
  der  ihr  zum  Grunde  dienet,  oder  die  Formel,
aus  welcher  sie  hergeleitet  ist.  Hierdurch  werden  Gelehrte =
  in  den  Stand  gesetzt,  von  der  Wahrheit  der
von  mir  angegebenen  Methoden  sich  zu  überzeugen;
und  da  für  die,  welche  nicht  viel  Kenntniße  besitzen,
Beyspiele  viel  unterrichtender  als  Regeln  sind,  so  habe
ich
            
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