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haus. ehe. cingehung. brautgabe.
entrichtet wurde und daß er im verhältnis zu ihr réparius, sie
im verhältnis zu ihm réparia heißt, vielleicht die im band des
Ichutzes Itehenden? dann würde rêpus in anderm finne, als dem
vorhin aufgestellten, das nôtgelt (altn. naudgiald) fein, das des
427 bandes (nôt) wegen zu zahlen wäre? Nach dessen zahlung
trat eine neue förmlichkeit ein, wovon ich noch unten handeln
werde. Läßt lich, worauf es hier hauptlächlich ankommt, nach
der formel nicht bezweifeln, daß bei den Saliern für, den rêpus
die witwe gekauft, wie bei den Sachsen ein pretium emtionis
ihrem tutor für sie gezahlt wurde (oben f. 422); so folgt, daß
auch die langobard. mêta ein kaufgeld, keine bloße dos gewesen
ist, denn fie wurde ganz in demlelbeu fall entrichtet und unterschied ¬
lich nur dadurch, daß lie eine namhafte geldsumme war,
keine bildlichen drei schillinge. lex Roth. 182: si quis filiam
suam aut quamlibet parentem in conjugio alii dederit et contigerit ¬
calus, ut ille maritus moriatur, poteltatem habeat illa
mulier vidua, si voluerit, ad alium maritum ambulandi, liberum
tantum. lecundus autem maritus, qui eam tollere disponit, de
luis propriis rebus medium pretii, quantum fuerit dictum, quando
eam primus maritus sponsavit, pro ipsa meta dare debet ei, qui
heres proximus mariti prioris esse invenitur, d. i. dem in dessen
mundium die witwe war. In den späteren frief geletzen finde
ich eine der altfränk, vergleichbare abgabe, welche mondschet
(muntscaz) heißt, der bräutigam einer jungfrau muß ihrem vormund ¬
zwei schillinge, der einer witwe zwei mark weniger vier
pfenninge erlegen. Fw. 27. [— Dem vom bräutigam gezahlten
reipus entlpricht der von der braut gegebene accafius. lex sal.
tit. 47 [44]; var. adelius, adhelius.
3. nach Tacitus worten follte man in den gegenständen
der brautgabe fymbolische beziehung luchen: interlunt parentes
et propinqui ac munera probant, munera non ad delicias muliebres ¬
quaesita, nec quibus nova nupta comatur; led boves et
frenatum equum et feutum cum framea gladioque hoc
unum quidem, quem in manu tenebant, tanquam emendi caula marito
dare; alium, quem in pede habebant, in foco Larium familiarium poncre,
tertium in facciperio cum condidisfent, folebant refignare. Varro apud
Nonium in Nubentes.