Volltext : Darstellung des ungarischen Privat-Rechtes (3)

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fordern.  D.  16.  pag.  156.  Es  gibt  aber  dennoch =
  Fälle,  wo  die  legalen  Interessen  von  lidarin -
  „eine  Strafe  des  Weltrichters"  voraus;  die
Kannengießer  erkennen  aber  mit  gerunzelter  Stirn:
„Der  Unfug  quille  aus  dem  Zustande  der  Finanzen,
und  winken  ein  leises  bedächtiges  Ps!  dazu,  um  zu
verhindern,  daß  sie  wegen  des  der  göttlichen  Flamme =
  entwendeten  Funkens  nicht,  wie  der  arme  Prometheus, =
  an  Felsenhöhen  geschmiedet  werden.  Wie
sich  selbst  gelehrte  Männer  irre  führen  lassen,  ist  des
Herrn  von  Georch  Aeußerung  über  den  Wucher  Beweis. =
  Kurz,  es  gibt  wenig  Menschen,  welche  nur
der  äußeren  Welt  leben,  die  nicht  ein=  gewisses  Ehedem =
  der  besseren  Zeiten  zurück  wünschen,
und  nach  Abhülfe  der  Theuerung  lechzen,  welche
sie  allein  dem  Wucher  zu  Schülden  legen.
Wäs  das  gewisse,  so  heiß  gewünschte,  alte
Ehedem  betrifft,  so  dürfte  es  wohl  aus  wichtigen
Gründen  ein  irriger  Wünsch  seyn;  denn  daß  alte
Leute  sich  die  Vergangenheit  und  des  Lebens  Frühling =
  zurück  wünschen,  ist  nicht  das  Verlangen  nach
der  verflossenen  Epoche  in  Bezug  auf  den  bürgerlichen =
  Verkehr,  sondern  die  Sehnsucht  nach  dem  jüngeren =
  Leben,  nach  der  gehabten  Kraft,  und  nach  dem
heiteren  Himmel,  der  die  jugendliche  Seele  über  das
Weltall  subjectiv  ergoß;  denn  nur  die  Erinnerung
an  Freude  ist  als  Bewußtseyn  Vergnügen;  gegenwärtiges =
  Vergnügen  ist  eine  wohlthätige  Bewußtlosigkeit. =
  Die  Grämlichkeit  des  Alters  ist  überhaupt  eine
verdrießliche  Nacht,  die  zwey  Morgen  begränzen,
der  des  Jugendgenusses,  und  jener  des  künftigen
Tage=Jenseits.  Warum  also  die  meisten  Alten  das
Ehedem  wünschen,  ist  offenbar,  ohne  den  bürgerlichen -
  Verkehr  in's  Spiel  setzen  zu  dürfen.
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