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steuer in den
preußischen Städten ergaben in einem
dreißigjährigen Durchschnitt (1843—1873) den jährlichen ¬
Bedarf an Weizen zu 47,60 Klgr. und den
an Roggen zu 113,08 Klgr. auf den Kopf. Die
anderen Brodfrüchte fallen dabei nicht in's Gewicht.
(Berlin speciell verbrauchte in der Zeit von 1852 bis
1873 147,77 Klgr. per Kopf jährlich und zwar an
Roggen 89,78 und an Weizen 57,99 Klgr., die
Städte der Rheinprovinz verbrauchten in derselben
Zeit an Roggen 93,16 Klgr. und an Weizen 52,18
Klgr., im Ganzen also 145,34 Klgr.) Wollte man
nach jenen Zahlen generalisiren, so wäre der Jahresbedarf ¬
einer Person 161 Klgr. Nun braucht aber
die Landbevölkerung bedeutend mehr Brod, weil die
größeren Städte theils der größeren Wohlhabenheit,
theils der leichteren Zufuhr wegen, weit mehr Fleisch
und Fische genießen, als die Masse des Volkes auf
dem Lande und in den kleineren Städten. Auch ist
in die mahl= und schlachtsteuerpflichtigen Städte gewiß ¬
viel geschmuggelt worden. Man hat daher den
Jahresbedarf pro Kopf an Brodgetreide, wie bemerkt,
schon auf 215 Klgr. angenommen. Dies ist aber
nach Engels Berechnung um etwa 30 Klgr. zu hoch.
Den besten Maaßstab für den Bedarf möchten die
Haushaltungsrechnungen großer Spitäler, Kasernen,
Verpflegs= und Pfründneranstalten geben. Doch erhalten ¬
wir auch hier sehr verschiedene Zahlen und
von 104 bis 133 und 146 Klgr. per Kopf.
Am
meisten Brod verbrauchen die Kasernen, entsprechend
der starken körperlichen Anstrengung der Soldaten.
Wir t.
treffen da einen Jahresverbrauch bis zu 300
Klgr., auf den Kopf. Für Frankreich gibt Engel
nach dortigen Quellen 170 Klgr., für Italien 199
Klgr. für Oesterreich=Ungarn nur 149 Klgr. als
jährlichen durchschnittlichen Kopfantheil.
*) In den französischen Gemeinden, die Octroi erheben,
ergab eine Zusammenstellung des Mehlverbrauchs auf den Kopf
jährlich 200 Kilogramm gleich 4 Centner Brod, was einen
täglichen Verzehr von 542 Gramm ergibt. (Abg. Grad im
elsaß=lothringischen Landesausschusse am 26. Februar 1885.)