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ihnen noch nicht theuer genug, und der Wirth sah
sich genöthigt, um ihren Wünschen, den theuersten -
Champagner zu trinken, den es überhaupt
gebe, nachzukommen, irgend eine seiner Sorten
zu einem ganz exorbitanten Preis anzusetzen.
Beim Goldschmied liessen sie sich goldene Theelöffel ¬
machen. Es war der Uebermuth des ökonomischen -
Grössenwahns, ökonomisches Delirium,
ökonomische Tobsucht —
es wurden Flaschen
Champagner an die Wand geworfen! Eine normale ¬
Einnahme, d. h. eine solche, welche der
allgemein hergebrachten Norm des Verkehrs entspricht, -
hat, selbst wenn sie noch so hoch ist, für
den Menschen nichts Bedrohliches; er kann sich
sagen, dass er sie durch seine Arbeit oder sein
Kapital regelrecht verdient hat. Bedrohlich ist
nur derjenige Erwerb, der sich ausserhalb der
Bahnen des normalen Verkehrs hewegt, bei dem
der Gewinn, den er abwirft, in keinem Verhältniss ¬
steht zu dem Einsatz, durch den er erzielt
wird: der excentrische, wie ich ihn nennen möchte.
Dem excentrischen Charakter des Erwerbs entspricht -
hier regelmässig der seiner Verwendung.
Dei einem armen Mann, der durch Zufall, z. B.
Gewinn in der Lotterie, oder eine reiche Erbschaft
plötzlich in den Besitz eines Vermögens gelangt,
hält sich dasselbe in der Regel nicht lange, ihm
schwindelt — dem Dachdecker schwindelt nicht,
er ist die Höhe gewohnt.