Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
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als für die Lehrer an den Gelehrtenschulen; die von allen diesen
Lehrern zu hoffende Verzichtung auf die Aussicht, später aus
dem Amte der Schule in das der Kirche überzugehen; überhaupt
die ganze Stellung der höheren Bürgerschule nicht unter, sondern -
neben den Gelehrtenschulen: dieses Alles ist hinreichend
Bürge dafür, dass für die anständige und genügende Besoldung
der an dieselben anzustellenden Lehrer werde genugsam Sorge
getragen werden. In wie weit übrigens diese Besoldung in
einer festen Einnahme und in wie weit in Schulgeld bestehen
werde, das kann hier, wo natürlich nur von dem Allgemeinen
die Rede sein kann, gern unerörtert gelassen werden. Dass
überhaupt für die Theilnahme am Unterricht in der höheren
Bürgerschule Schulgeld bezahlt werde, und dieselbe nicht,
wie der Besuch der allgemeinen Volksschule, ganz frei sei, da
ja auch die höhere Bürgerschule eine allgemeine Anstalt ist,
wird aus mehr als einem Grunde gewiss ganz zweckmäßig erscheinen: -
denn erstlich würde ohne ein solches die Einrichtung
höherer Bürgerschulen weit größeren Schwierigkeiten unterworfen -
sein, wogegen ein mäßiges Schulgeld den Aeltern, welche
früher ihren Kindern den durch die höhere Bürgerschule zu ertheilenden -
Unterricht meistens gänzlich durch Privatstunden verschaffen -
mussten, noch als eine bedeutende Erleichterung erscheinen -
wird; andererseits ist unter den obwaltenden Umständen
dieses wohl das einzige Mittel, die höhere Bürgerschule vor gar
zu großem Andrange zu bewahren, und sie den Schülern zu
sichern, für welche sie zunächst eröffnet wird. Damit steht übrigens -
eine Einrichtung, nach welcher die Patronen der Schule
eine gewisse Anzahl von Freiplätzen in jeder Classe zu vergeben -
haben, gar nicht in Widerspruch.
Endlich nimmt die höhere Bürgerschule noch die öffentliche
Casse oder die Beiträge der Schüler in Anspruch in Rücksicht
auf die für sie nothwendigen Sammlungen. Dass diese in
der höheren Bürgerschule umfassender sein müssen, als in den
übrigen Schulanstalten, liegt in der Mannichfaltigkeit der Lehr¬