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des interdictum adipiscendae possessionis wird dann hinzugefügt: ¬
itaque si quis adeptus possessionem amiserit
eam, hoc interdictum ei inutile est. Daß aber dies
schon aus dem Begriff des pro herede possidere, welches ¬
bei diesem Interdict auf Seiten des Beklagten vorausgesetzt ¬
wird, folge, läßt sich aus dem ganzen Zusammenhange ¬
der Stelle durchaus nicht abnehmen. Und wie
kann man behaupten wollen, der Civilerbe, welcher nach
dem bonorum possessor den Besitz von Erbschaftssachen
erlangt, besitze nicht pro herede? Gaius sagt: pro herede ¬
autem possidere videtur tam is qui heres est.
quam is qui putat se heredem esse. Der Vf. aber schreibt:
„Sobald der bonorum possessor schon wirklich den Nachlaß ¬
besessen hat, kann ihn kein andrer mehr pro herede
oder pro possessore in Besitz nehmen."
Einen directen Beweis gegen des Vf. Ansicht geben
endlich noch L. 14. §. 2. D. quod metus causa (4. 2.);
Si is, cui vis admissa est, decesserit, heres eius
habet hereditatis petitionem, quoniam pro possessore
qui vim intulit possidet, propter quod heredi non erit
metus causa actio etc.
und L. 6. §. 5. L. 22. §. 1. D. de actione rer. amot. (25, 2.):
Si mulier mortis causa res amoverit, deinde mortuus ¬
est maritus, hereditatis petitione vel actione ad
exhibendum consequi poterit heres id, quod amotum est.
Hier wird die hereditatis petitio ausdrücklich in Beziehung ¬
auf solche Sachen zugelassen, welche schon dem
Besitze des Erblassers entzogen waren 15).
15) Hiernach wird sich auch Niemand berechtigt halten, folgende ¬
Stelle im Sinne des Vf. einschränkend zu erklären:
Paulli rec. sentt. I. 13b. §. 1. und Consultatio vet,