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zum lombardischen Königreiche gehörigen Fürstenthümer Benevent,
Capua und Salerno die Lehensverbindung erneuerten 13)
Bald rief den Kaiser eine Empörung seines Stiefsohnes Ernst
von Schwaben 16), der sich in Hoffnungen auf das burgundische
Erbe durch Konrad getäuscht sah, nach Deutschland zurück 17). Dort
verlieh er in Regensburg das erledigte Herzogthum Baiern nach
Antrag der Großen dieses Landes seinem zehnjährigen Sohne Heinrich ¬
18). Dann lud er Ernst zur Verantwortung nach Ulm. Dieser
rückte mit großem Gefolge heran, um vom Kaiser Nachgiebigkeit
zu ertrotzen oder den Gehorsam zu verweigern. Als er seinen Leuten ¬
die Vasallenpflichten zu Gemüthe führte, traten zwei Grafen
auf und erklärten, daß sie Treue geschworen gegen Jedermann,
mit Ausnahme des Kaisers, durch welchen sie ihm untergeben worden ¬
seien. Hierauf verließen den Herzog die Meisten, so daß er
sich Konrad unbedingt unterwarf, der ihn auf die Feste GiebichenNachdem ¬
er dort zwei Jahre
stein in Thüringen bringen ließ
Eydoram est, in foedus amicitiae, et ex eo tempore fuit Regum Daniae.
Vgl. auch Adam Brem. II. c. 47. Ann. Saxo ad a. 1026.
13) Wippo l. c. pg. 473. Die Griechen besaßen noch das Herzogthum
Neapel, die Küsten Apuliens Amalfi und Gaeta. Beinahe ohne Unterlaß
wurden dieselben jedoch durch Landungen der Araber beunruhigt, welche beSicilien ¬
inne hatten. Die Normanen gründeten im J. 1029 Aversa
und faßten damit eigentlich erst festen Fuß in Unteritalien. Vgl. Stenzel
a. a. O. S. 30 f.
16) Gisela war seine Mutter. Vgl. Stenzel a. a. O. S. 9.
17) Auch auf die Treue der lotharingischen Duces und seines Vetters in
Franken konnte sich der König nicht verlassen. Vgl. Stenzel a. a. O.
S. 24. 35.
1e) Ann. Saxo a. 1027. Ann. Hildeshem. a. 1027. Freiberg, Gesch.
der baier. Landstände I. S. 80.
*3) Wippo l. c. pg.474.: „Huc Dux Ernestus non voto supplice venit,
et confisus in multitudine militum, quos optimos habuit, ut vel secundum
libitum cum Caesare se pacaret, vel inde per potestatem rediret: et habito
colloquio cum suis, primum monuit eos fidei sacramentaliter promissae.
Dehinc hortabatur eos, ne illum desererent, ne honorem suum perderent,
..... et si ibi fidi forent, illis praemia, posteris eorum gloriam et honorem ¬
esse futurum. Talia dicenti duo Comites, Fridericus et Anselmus, pro
caeteris respondebant, hoc modo: Nolumus inficiari quin vobis fidem firmiter ¬
promitteremus contra omnes, praeter eum, qui nos vobis dedit, si servi
essemus regis et Imperatoris nostri et ab eo juri vero mancipati, non nobis