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Für die hier direkt vertretene These, daß die Automatisierte
Datenverarbeitung eine 'pragmatische' Vorgehensweise stark
beeinflußt, spricht die Aussage:
"Ich habe diesen Schnitzer deswegen so ausführlich geschildert, -
weil hier eine bei zahlreichen quantitativ arbeitenden
Kollegen immer wieder vorkommende Schwäche besonders deutlich
zu Tage tritt: Nämlich den Produkten ihrer Rechenverfahren
blind zu vertrauen, diese als wissenschaftliche Erkenntnisse
zu werten, ohne zu überlegen, ob die Rechenergebnisse
aufgrund ihres Alltagswissens und ihrer Fachkenntnisse
plausibel erscheinen. Besonders häufig geschieht dies auch
bei Dimensionalitätsprüfungen via Faktorenanalyse; bloß
aufgrund der Faktorladung werden etwa Items mit völlig
diskrepantem Inhalt in eine Skala aufgenommen."
(E. Köckeis-Stangel, a.a.O., S. 333)
Ohne Computerverwendung ist diese Vorgehensweise nahezu
ausgeschlossen.
b.
Verwendung der Automatisierten Datenverarbeitung
im 'pragmatischen' Forschungsprozeß
Bei dem Versuch, die 'pragmatische' Verwendung von Automatisierter -
Datenvarbeitung durch empirische Studien der Bildungsforschung -
zu belegen, kann es weder um eine umfassende
Darstellung der Arbeiten, noch um eine Bewertung oder gar
Abwertung der quantitativen Analysen gehen. Angestrebt wird
lediglich die Illustration der vertretenen These, daß durch
Automatisierte Datenverarbeitung realisierte Verfahren
—
charakteristisch für einen explorativen/analytischen/
pragmatischen' Typus von Sozialforschung - zu Ergebnissen
führen können, deren mögliche Vorläufigkeit, Widersprüchlichkeit -
und Artefaktcharakter betont werden müssen.
In der Studie "Sozial-emotionale Erziehung in Kindergarten
und Vorklasse" von Dollase, 1979, werden Diskriminanzanalysen -
"zur Deutlichmachung globaler Unterschiede" verwendet: -
"Trennung von fünfjährigen Kindergarten- und Vor-