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Der vierte Unterschied ist der, ob cives sui oder alieni juris
(d. h. in potestate, manu oder mancipio) sind und mithin
die Fähigkeit für das hausväterliche Recht oder nur die sonstige ¬
Rechtsfähigkeit eines civis besitzen.
Unterschiede von untergeordneter Bedeutung in Beziehung
auf die privatrechtliche Persönlichkeit sind die auf der bürgerlichen ¬
Ehre und ihrer Minderung, auf Standes= und
Religionsverschiedenheit beruhenden.
Status heißt die Stellung einer Person in einer dieser
verschiedenen Personenklassen, sofern ihre Rechtsfähigkeit dadurch ¬
bedingt wird.
Regelmäßig wird dem Menschen sein status durch die
Geburt angewiesen, und zwar bei ehelicher Erzeugung durch
den Stand des Vaters, bei außerehelicher durch den der
Mutter, wobei dann dort die Zeit der Empfängniß, hier die
Zeit der Geburt oder der dafür günstigste Augenblick zwischen
Empfängniß und Geburt entscheidet.
1. Semper connubium efficit, ut qui nascitur, patris conditioni accedat. ¬
Gaj. l. §. 80.
2. Lex naturae haec est, ut qui nascitur sine legitimo matrimonio,
matrem sequatur, nisi lex specialis aliud indicit. L. 24 D, de
statu hom. (1, 5).
3. Hi qui illegitime concipiuntur, statum sumunt ex eo tempore,
quo nascuntur; — at hi, qui legitime concipiuntur, ex conceptionis ¬
tempore statum sumunt. Gaj. I. §. 89.
4. Rectius probatum est — — sufficere ei, qui in ventre est, liberam ¬
matrem vel medio tempore habuisse. L. 5. in f. D. de statu
hom. (1, 5).